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Dresden

Feuerwehr muss Fingerring entfernen

Ein Patient sollte in einem Dresdner Krankenhaus untersucht werden. Dazu sollte er seinen Ring ablegen. Dazu brauchte er Profi-Hilfe.

Leichtes Werkzeug brauchte die Feuerwehr für einen Einsatz im Marienkrankenhaus Dresden-Klotzsche.
Leichtes Werkzeug brauchte die Feuerwehr für einen Einsatz im Marienkrankenhaus Dresden-Klotzsche. © Archiv/Rene Meinig

Dresden. Der Ring war nicht zu retten, er musste runter. Im Marienkrankenhaus in Klotzsche musste die Feuerwehr am Dienstagvormittag dem Pflegepersonal helfen. Ein Patient sollte seinen Fingerring für eine Untersuchung abnehmen, das gelang ihm aber nicht. Der Ring saß zu gut.

Die Feuerwehr rückte an und versuchte zunächst, ihn mittels Gleitmitteln von dem Finger zu bekommen. Dabei kühlten die Helfer den Finger ab, um dafür zu sorgen, dass er nicht geschwollen ist. So könnte der Edelstahlring dann abgenommen werden, hofften die Feuerwehrleute. Doch auch das gelang nicht.

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Schließlich mussten sie eine kleine Flex ansetzen, wie sie zum Beispiel beim Modellbau verwendet wird. Damit schnitten sie den Ring auf, dann konnten sie ihn abnehmen. Der Patient wurde nicht verletzt. Im Einsatz waren sechs Spezialisten der Feuer- und Rettungswache Albertstadt, die eigens für solche Einsätze ausgebildet sind und dafür auch das nötige Werkzeug haben. (SZ/csp)

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