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Eislaufsaison in Dresden hat begonnen

Trotz Corona dürfen auch dieses Jahr die Kufen geschwungen werden. Was hierbei zu beachten ist.

Eislaufen - auch in der Corona-Zeit ist das in Dresden möglich.
Eislaufen - auch in der Corona-Zeit ist das in Dresden möglich. © Kelly McClintock/Unsplash

Dresden. Draußen wird es kälter und dunkler, der Winter rückt immer näher. Was darf da neben Punsch und Kerzen nicht fehlen? Richtig, das Eislaufen. 

Jahr für Jahr strömen zehntausende Dresdner auf die Eisflächen der Stadt, drehen Pirouetten oder schnelle Runden an der Bande entlang. Besonders an den Wochenenden kann es dabei ordentlich voll werden. 

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Doch mit Corona wird auch die Eislaufsaison dieses Jahr nicht dieselbe sein. Was sich ändert und wie Sie trotzdem zu Ihrem winterlichen Vergnügen kommen:

Sportpark Ostra: Reservierung und Zeitblöcke

Im Sportpark Ostra gibt es die größten Eisflächen der Stadt, am vergangenen Sonnabend war Saisoneröffnung. Dieses Jahr gibt es eine strenge Besucherobergrenze, die zu mehr Platz auf dem Eis führen wird, teilen die Verantwortlichen mit. 

Des Weiteren besteht eine Maskenpflicht in allen Bereichen außer auf der Eislauffläche selbst. Das Eislaufen selbst ist nur in Zwei-Stunden-Blöcken möglich, Einlass ist eine halbe Stunde vor Beginn. 

Die Besucher müssen vorher einen festen Termin mit fixer Uhrzeit buchen. Das funktioniert online über die Website der Stadt. Dadurch sei gleichzeitig eine Besucherregistrierung und Nachverfolgung möglich, heißt es. Und sich warm anzuziehen ist empfehlenswert, denn: "Vorrangig werden die Eislaufzeiten auf der Eisschnelllaufbahn im Freien angeboten." 

Damit die Besucher während des ohnehin kurzen Zeitraums störungsfrei über das Eis gleiten können, wird die Eismaschine im Sportpark Ostra nur zwischen den Blöcken eingesetzt. 

Eine Sache wird allerdings fehlen, teilen die Verantwortlichen mit: "Die wöchentlichen Eis-Discos müssen bis auf Weiteres ausfallen." Sobald sie mit dem Infektionsgeschehen "vereinbar" seien, sollen sie allerdings sonnabends in der EnergieVerbund Arena stattfinden.

Keine Eisbahn beim Christmas Garden

Auch am Weißen Hirsch wird es dieses Jahr wieder eine Eislauffläche geben. Sie ist ab dem 13. November geöffnet. Gerade befinde sich das Ganze aber noch in der Aufbau- und Planungsphase, so eine Mitarbeiterin. 

Ein entsprechendes Hygienekonzept sieht auch hier eine Begrenzung der Besucherzahlen vor. Ob dann Reservierungen notwendig sind, werde erst noch geprüft. Welche Corona-bedingten Einschränkungen es gebe, könne man bisher noch nicht im Detail sagen. 

Beim diesjährigen Christmas Garden im Schlossgarten Pillnitz wird hingegen keine Eisbahn aufgebaut. "Aufgrund der Corona-Pandemie ist ein sicherer Betrieb von Eisbahnen nicht zu gewährleisten. Daher verzichten wir in diesem Jahr ausnahmsweise auf die Eisbahn und bittet um Ihr Verständnis", heißt es auf der zugehörigen Internetseite.

Das in Dresden sehr beliebte Event findet vom 19. November bis zum 21. Januar statt. Details zum Ablauf geben die Veranstalter am Mittwoch bekannt. 

Taschenberg Palais öffnet mit Besuchergrenze

Seit einigen Jahren erfreuen sich die Dresdner auch an der Eislauffläche im Taschenberg Palais gegenüber des Residenzschlosses. "Wir freuen uns, auch in diesem Jahr unser Haus zur Winterzeit wieder für viele Gäste und Dresdner öffnen zu können", sagt Hoteldirektor Marten Schwass. 

Für die 500 Quadratmeter große Fläche und das gastronomische Angebot liege bereits ein genehmigtes Hygienekonzept vor. Dieses  sieht eine Beschränkung der Besucherzahl auf 150 Personen sowie die zusätzliche Desinfektion von Flächen und Händen, die Einhaltung vom Mindestabstand von 1,5 m und das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Außenbereich der Eventfläche vor. Beim Eislaufen könne die Maske abgelegt werden.

Geöffnet hat die Eislauffläche vom 21. November bis zum 31. Januar. Alle Öffnungszeiten können auf der Internetseite des Taschenberg Palais nachgelesen werden. 

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