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Wo kriegt man in Dresden eigentlich guten Döner und welche skurrilen Ecken muss ich kennen? Eine Bedienungsanleitung für Erstsemester.

Der Postkartenblick von der Carolabrücke auf die Altstadt - mit solchen Fotos
Der Postkartenblick von der Carolabrücke auf die Altstadt - mit solchen Fotos © Tim Ruben Weimer

Dresden. Ihr seid neu in Dresden? Studiert Geodäsie, Lehramt, Antike Kulturen oder sonst etwas Verrücktes? Dann ist dieser intersubjektiv nicht nachprüfbare Guide genau das Richtige, um euch in der ersten Zeit in der Stadt zurechtzufinden. Zusammengestellt von eurer (jung gebliebenen) Stadtredaktion bei Sächsische.de. Und alles natürlich total subjektiv - no offence!

Alle gefetteten Orte findet ihr hier in der Karte verlinkt:

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Dresdner Christstollen genießen
Dresdner Christstollen genießen

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Wohin zum Futtern?

Feiern macht hungrig. Und auch wenn wir schon aus Gründen der Rücksicht und Vernunft verqualmte Kneipen und schummrige Bars in der aktuellen Situation meiden sollten: Kaum ein junger Dresdner stand noch nicht nach einem feuchtfröhlichen Abend um 1 Uhr bei Keké Kebap und Kumpir in der Louisenstraße 21, um sich ein soßengetränktes Falafelsandwich zu bestellen. 

Die netten Jungs strahlen in ihrem Laden mit dem 70er-Jahre-Schick so viel Herzlichkeit aus, dass es sich fast anfühlt, als würde man sonntags verkatert bei Oma einen Braten verzehren. Apropos Kater: Der lässt sich mit dem nächtlichen Snack um mindestens 50 Prozent mindern.

Sedat Tuysuz vom Keké Kebap und Kumpir-Haus in der Dresdner Neustadt präsentiert ein soßengetränktes Falafelsandwich.
Sedat Tuysuz vom Keké Kebap und Kumpir-Haus in der Dresdner Neustadt präsentiert ein soßengetränktes Falafelsandwich. © René Meinig

Und als Veganer / Vegetarier?

Wer komplett auf tierische Produkte verzichtet, aber auf die finanzielle Unterstützung seines Fleischliebhaber-Dads angewiesen ist, sollte mit der Familie ins Vegan House in der Alaunstraße 83 gehen. Die asiatischen Burger dort werden nämlich mit einem Soja-Patty zubereitet, das kaum von einem Stück Kassler zu unterscheiden ist.

Ein Klassiker ist auch ein Frühstück im Café in der "Scheune", dem zentral gelegenen Kulturzentrum in der Neustadt. Ob französisch, amerikanisch, indisch, orientalisch, vegan, vital oder wie bei Oma: Hier gibt es wirklich alles für - na ja, etwas Geld. Ist aber alles bio und kommt aus der Region. 

Übrigens stand hier nie eine echte Scheune! Eigentlich sollte das Zentrum nach Walter Ulbricht (kennt man, oder?) benannt werden, der dann aber meinte: "Dieser Scheune gebe ich meinen Namen nicht!" (Mehr zum geplanten - und heiß umstrittenen - Umbau der Scheune lest ihr hier.

Die Scheune ist der zentrale Dreh- und Angelpunkt in der Äußeren Neustadt.
Die Scheune ist der zentrale Dreh- und Angelpunkt in der Äußeren Neustadt. © Sven Ellger (Archiv)

Wohin mit den Eltern?

Ja, wir geben es zu: Dresden ist ziemlich gespalten. Wer in der Neustadt wohnt, kommt selten aus seinem Szenekiez, in der Altstadt sind fast nur Touristen unterwegs und am Blauen Wunder trifft sich die Generation Kaffee und Kuchen. 

Doch die Vielschichtigkeit der Stadt hat auch ihre Vorteile. Wer seine Eltern mal richtig beeindrucken möchte, macht einen Spaziergang über den Neumarkt und fährt dann vom Terrassenufer mit einem Dampfer oder Salonschiff zum Schillerplatz. Dort gibt es - richtig - Kaffee und Kuchen im Café Toscana und anschließend eine Fahrt mit der Standseilbahn zum Weißen Hirsch - allerdings erst wieder ab Februar, bis dahin wird sie saniert. 

Spätestens beim Ausblick von der Terrasse des Luisenhofs wissen dann auch die kritischsten Eltern, dass Dresden eine gute Idee für ihren Nachwuchs war. Aber Achtung: So manche Eltern könnten sich spontan zu einem Umzug nach Sachsen entscheiden. Und wer will das schon? (Ihr wollt richtig mitreden können über Dresdens heißgeliebte Dampfer? Hier ist Insider-Wissen zum Klugscheißern.)

Mit einem Dampfer lässt es sich wunderschön die Elbe hinab fahren. Vorbei am Blauen Wunder (der Brücke auf dem Foto) und - wer will - sogar bis in die Sächsische Schweiz. Allerdings nur noch bis Oktober, danach werden die Schotten für den Winter dicht gem
Mit einem Dampfer lässt es sich wunderschön die Elbe hinab fahren. Vorbei am Blauen Wunder (der Brücke auf dem Foto) und - wer will - sogar bis in die Sächsische Schweiz. Allerdings nur noch bis Oktober, danach werden die Schotten für den Winter dicht gem © Archiv/Marion Doering

Wohin zum Feiern?

Immer mehr Studenten entscheiden sich gegen die Neustadt und ziehen lieber nach Löbtau oder in die Friedrichstadt. Beide Viertel überzeugen mit Altbau-Charme, Spätshops und guten Restaurants. Dagegen sieht es, was coole Bars angeht, eher mau aus. 

Doch wer genauer hinsieht, findet Licht im Dunkeln: In der Magic Bar in der Poststraße 12 in Löbtau bietet der Betreiber fancy Cocktails mit hochwertigem Alkohol - und hat damit schon mehrere Preise abgestaubt. Ein zweiter Geheimtipp: Die Sonderbar in der Würzburger Straße 40, gelegen in einem reinen Wohnviertel. Wer die Nase voll von billigen Mischgetränken hat, sollte unbedingt hier einkehren.

Im Szeneviertel Äußere Neustadt gibt es die meisten Bars und Kneipen. Aber auch andere Stadtteile wie Löbtau oder Friedrichstadt werden zu Alternativen.
Im Szeneviertel Äußere Neustadt gibt es die meisten Bars und Kneipen. Aber auch andere Stadtteile wie Löbtau oder Friedrichstadt werden zu Alternativen. © Ronald Bonß

Gibt es Festivals in der Nähe?

Hm, na ja, Berlin ist nicht weit, in Dresden sieht es etwas mau aus... An jedem dritten Juni-Wochenende findet zumindest die "Bunte Republik Neustadt" statt, das große Stadtteilfest in der Äußeren Neustadt. 1990 wurde die BRN für die Dauer von drei Tagen als Scheinstaat proklamiert, mit eigener Regierung, einer "Neustadtmark" und einem durch einen weißen Strich markierten Grenzverlauf. 

Heute ist sie einfach ein mehr oder weniger unpolitisches Straßenfest, bei dem die Nacht zum Tage wird. Der Trend geht allerdings inzwischen mehr zum Hechtfest, dem Stadtfest des an die Neustadt angrenzenden Hechtviertels. Was dort so abgeht, könnt ihr hier auf ein paar Bildern sehen. 

Party bei der Bunten Republik Neustadt 2019
Party bei der Bunten Republik Neustadt 2019 © - keine Angabe im huGO-Archivsys

Wo findet man einen stillen Ort zum Entspannen?

Inliner fahren, joggen oder für die Faulpelze eine Runde mit der von Kindern betriebenen Parkeisenbahn fahren: Der Große Garten ist Dresdens Erholungsort schlechthin. Auf rund 1,8 Quadratkilometern findet jeder einen stillen Platz, um ein Buch zu lesen oder sich zu entspannen. 

Durch das barocke Ambiente fühlt man sich gleich auch noch wie ein adliger Herrscher aus dem 18. Jahrhundert. Aber auch sonst ist in Dresden immer ein Park fußläufig zu erreichen. Beliebt ist auch der Alaunpark in der Neustadt, wo sich am Wochenende die halbe Stadt zum Picknick niederlässt.

Vom Alaunpark ist es auch nicht weit ins Tal der Prießnitz, einem idyllisch mäandrierenden Bachlauf im Waldgebiet der Dresdner Heide. Um den Kopf frei vom ewigen Lernen zu bekommen, lässt es sich hier stundenlang am Flusslauf entlang wandern oder mit dem Rad fahren. 

Nach knapp sieben Kilometern erreicht man den Prießnitzdurchbruch mit einem kleinen Wasserfall. Da das Prießnitztal nah am Stadtteil Klotzsche entlang führt, ist hier gerade am Wochenende einiges los, aber umso weiter man läuft, umso stiller wird es auch.

Am Wochenende tummeln sich die Menschen im Alaunpark in der Neustadt
Am Wochenende tummeln sich die Menschen im Alaunpark in der Neustadt © Christian Juppe

Was kann man am Wochenende mit Freunden erleben?

Wanderschuhe an und ab in die Sächsische Schweiz. Einen großen Bogen macht ihr am Besten um die Bastei (nein, ihr seid definitiv nicht die einzigen, die zum Sonnenaufgang da hoch wollen) und erklimmt besser weniger bekannte und dabei sogar noch spektakulärere Aussichtspunkte wie Lilienstein, Schrammstein oder den Großen Zschirnstein

Wem eine Bandschlinge kein Fremdwort ist, der versucht sich an den Häntzschelstiegen. ("Stiegen" sind in der Sächsischen Schweiz übrigens kleine, naturbelassene Pfade, die zum Teil auch etwas Kletterkenntnisse erfordern.) Keine gute Idee ist es, mit dem Rad abseits der wenigen beschilderten Fahrradrouten unterwegs zu sein oder im Nationalpark zu campen - das kann euch teuer zu stehen kommen!

Die Aussicht vom Papststein ist genauso schön wie von der Bastei - nur viel einsamer.
Die Aussicht vom Papststein ist genauso schön wie von der Bastei - nur viel einsamer. © Jürgen Lösel

Hilfe, ich mag Kunst und Kultur!

Auch Theater gibt’s in Dresden, allen voran natürlich das Staatsschauspiel, das Studierende für einen schmalen Taler in seine oft üppigen, gern modernen und meistens guten Inszenierungen lockt. Jüngeres Publikum findet im Theater Junge Generation Stücke auf ähnlichem Niveau. 

Wer die Offszene mag: Seit das Societätstheater seinen neuen Intendanten hat, bewegt es sich in eine sehr interessante Richtung. Hoppes Hoftheater in Weißig (etwas weiter draußen) besticht vor allem durch seine Freundlich- und Gemütlichkeit. Ganz experimentell wird es im Neustädter Projekttheater, bei dem vor allem die Tanzwoche heraussticht. 

Im Festspielhaus Hellerau wird auch viel Tanz aber auch Performance gezeigt. Manchmal mit den krassesten Shows aus der ganzen Welt - muss man sich angesehen haben. Auch die Uni hat ein Theater, DIE BÜHNE, wo Profiregisseure mit Laien arbeiten und auch Schauspielkurse angeboten werden.

Das Festspielhaus Hellerau
Das Festspielhaus Hellerau © René Meinig

Was sind die skurrilsten Ecken Dresdens?

Irgendwann steht jeder einmal fragend vor ihr: Dieser riesigen "Moschee" an der Marienbrücke. Nein, sie ist nicht der Sitz eines arabischen Prinzens, sondern eine ehemalige Tabakfabrik! 1907, als die "Yenidze" gebaut wurde, war es in der Dresdner Innenstadt nämlich verboten, nach Fabrik aussehende Gebäude zu bauen. 

Deshalb entschied man sich halt für das Aussehen einer Moschee, das machte gleichzeitig auch Werbung für die hier produzierte orientalische Zigarettenmarke. Heute sind im Gebäude Büros untergebracht und vom Kuppelrestaurant hat man eine tolle Sicht über die Stadt.

An der Mündung der Prager Straße in die zentrale Altstadt steht das Portal zur Unterwelt. Manche nennen es "Ratten-Fenster", "Klo-Kino" oder "Kloaken-Kunstwerk", und letztendlich ist es genau das: eine Treppe, die zu einer Glasscheibe führt, durch die man in die Dresdner Kanalisation spähen kann. 

Die Gerüche sind dabei teils noch eindrücklicher als das visuelle Erlebnis. Meist wird der "Trichter" - wie der offizielle Name des Kunstwerks ist - jedoch eher gemieden; Müll, Gestank und hin und wieder auch ein angetrunkener Übernachtungsgast verleiden einem die Neugierde. Auf Google mit fünf Sternen bewertet.

Wie in einem Märchen aus 1001 Nacht ragt die Yenidze vor der Dresdner Stadtkulisse hervor.
Wie in einem Märchen aus 1001 Nacht ragt die Yenidze vor der Dresdner Stadtkulisse hervor. © dpa

Wie lernt man schnell neue Leute kennen?

Grundsätzlich: mit einem Lächeln im Gesicht. Insidertipp: Nachts durch die Neustadt laufen und hören, wo Musik und Party läuft. Eine Flasche Wein in die Hand nehmen, klingeln, und behaupten man wolle zu Franzi oder Marie (die gibt’s nämlich auf jeder Party). Ansonsten sind vor allem Erstsemesterpartys, Clubs und Vereine die besten Orte, egal ob antifaschistischer Chor, Lindy-Hop-Verein oder Linedance-Gruppe.

Zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit der Bahn?

Diese Frage stellt sich an der TU Dresden tatsächlich nicht, da mit der Überweisung des Semesterbeitrags automatisch ein Semesterticket für 189 Euro erworben wird. 

Trotzdem gibt sich die Stadt Mühe, fahrradfreundlicher zu werden. Bislang teilen sich Radler aber noch recht häufig die Fahrbahn mit den Autos, und eine Bordsteinkante ist auch häufiger mal im Weg.

Mit den Dresdner Straßenbahnen geht's am schnellsten durch die Stadt - wenn nicht gerade gestreikt wird.
Mit den Dresdner Straßenbahnen geht's am schnellsten durch die Stadt - wenn nicht gerade gestreikt wird. ©  Archiv/René Meinig

Wo ist der Sonnenuntergang über Dresden am schönsten?

An der Marienbrücke vor dem Japanischen Palais bei einem guten Rosewein (in Sachsen genannt: Schieler) aus den kleinen Weingütern im Umland. 

Auch schön: Vor der Staatskanzlei an der Carolabrücke hat man die imposante Barockkulisse der Stadt im Blick. Lohnt sich besonders während der Filmnächte am Elbufer, bevor ein grandioser Klassiker nach Einbruch der Dunkelheit über die Leinwand flimmert. 

Mir ist langweilig und draußen regnet es. Was kann ich tun in Dresden?

Gerade bei Regen lohnenswert, auch wenn’s erstmal langweilig klingt: die Gedenkstätte Bautzner Straße. Von einem Audio-Guide wird man hier durch die dunklen, unterirdischen Gewölbe des ehemaligen SED-Gefängnisses geführt, wo einst politische Gegner inhaftiert und gefoltert wurden. Tritt man dann zum "Freigang" in den kargen, pitschnassen Innenhof, wird die Stimmung echt beklemmend…

Und dann gibt es noch das Regenrinnen-Kunstwerk in der Kunsthofpassage in der Neustadt. Und wenn es gerade nicht regnet, steht gewiss eine alte Dresdnerin daneben und wispert dir leise ins Ohr, dass es eine Melodie spiele, wenn es regnet. Ob die alte Frau wirklich daran glaubt, ist egal. Denn du fällst nicht auf diesen Spuk rein. Lustig sieht es trotzdem aus. 

Im ehemaligen Stasi-Gefängnis in der Bautzner Straße
Im ehemaligen Stasi-Gefängnis in der Bautzner Straße © René Meinig

Was sind die besten Orte zum Shoppengehen?

Die klassischen Shoppingmeilen finden sich in der Prager Straße, große Einkaufszentren wie die Altmarkt-Galerie und die Centrum-Galerie sind gleich nebenan. Der Elbepark liegt etwas außerhalb. 

Schöne kleine Läden finden sich im Szeneviertel Äußere Neustadt und nebenan im Hechtviertel. Eigentlich findet jedes Wochenende der Elbeflohmarkt an der Albertbrücke statt - wegen Corona auf unabsehbare Zeit jetzt leider nicht mehr. 

Ab und zu finden am Haus der Presse und in der Neustädter Markthalle Antik- und Trödelmärkte statt. Dresden hat auch tolle Asia-Märkte zu bieten: zum Beispiel der "Saigon Minimarkt" am Hauptbahnhof, der "Go Asia Supermarkt" unterm Karstadt und "Asia4Friends" am Großenhainer Platz.

Einkaufsbummel in der Prager Straße. Auf ihrer Verlängerung gelangt man vom Hauptbahnhof über die Augustusbrücke bis zum Albertplatz in der Neustadt, indem man einfach geradeaus läuft.
Einkaufsbummel in der Prager Straße. Auf ihrer Verlängerung gelangt man vom Hauptbahnhof über die Augustusbrücke bis zum Albertplatz in der Neustadt, indem man einfach geradeaus läuft. © Sven Ellger

Für die Freaks: Was sind die Must-Knows über Dresden?

Die Neustadt ist die Altstadt und die Altstadt ist die Neustadt. Verwirrt? Am 13. Februar 1945 (ein Datum, das jeder Dresdner kennt) wurde Dresdens Altstadt (südlich der Elbe) zerbombt (auch die Johannstadt und Friedrichstadt). 

Was übrig blieb, war unter anderem die Neustadt (nördlich der Elbe), die damals noch wirklich neu war. Nach der Wende wurde die Altstadt jedoch wieder aufgebaut und seitdem ist die Altstadt Dresdens "Neustadt". Ihr Wahrzeichen, die Frauenkirche, steht übrigens erst seit 2005 wieder!

Ein Wochenende, das viele Dresdner noch in Erinnerung haben, ist das des 16. und 17. August 2002. Da trat die Elbe so stark über die Ufer, dass der 1,5 Kilometer entfernte Hauptbahnhof im Erdgeschoss komplett überschwemmt wurde, genau wie die dazwischen liegende historische Altstadt. 

Einen Großteil der Schäden errichtete dabei eigentlich gar nicht die Elbe, sondern die Weißeritz, die bereits einige Tage vorher über die Ufer getreten war und darauf wieder durch ihr ursprüngliches, natürliches Flussbett floss.

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Vor dem Corona-Lockdown: Die Party ist vorbei

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Generell gilt: In Dresden wird gerne und viel und hitzig über die eigene Stadt und ihre Historie diskutiert. Wenn euch also das erste Mal ein "Nu" automatisch über die Lippen kommt und ihr genussvoll eine Eierschecke verspeist, habt ihr schon mal das erste Eingeborenen-Level erreicht. Dann fehlt zu eurem Glück nur noch eine fachmännische Diskussion über einen nostalgischen DDR-Ort, der in den letzten Jahren "viehisch" (tierisch) hässlich zubetoniert wurde. Willkommen in Dresden!

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