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Tschüss, Riesenrad!

Das 55 Meter hohe "Wheel of Vision" war schon das dritte Mal in Dresden und hat schon Stammgäste gefunden.

Am Mittwoch ist nur noch die Hälfte des Riesenrades am Postplatz wird abgebaut.
Am Mittwoch ist nur noch die Hälfte des Riesenrades am Postplatz wird abgebaut. © Sven Ellger

Dresden. Drei Monate hat es sich auf dem Postplatz gedreht, am Sonntagabend startete es kurz vor 21 Uhr zur letzten Fahrt für dieses Jahr in Dresden. Inzwischen ist an diesem Mittwoch nur noch die Hälfte des Riesenrades "Wheel of Vision" des Düsseldorfers Oscar Bruch zu sehen. Die Gondeln wurden zuerst abgebaut, jetzt wird das Gestänge des 55 Meter hohen Gefährtes Stück für Stück abmontiert. Es ist eines der höchsten mobilen Riesenräder der Welt.

Bruch zieht ein positives Fazit der Saison 2021. "Es war eine sehr schöne Zeit in Dresden und wir hoffen, bald wiederkommen zu dürfen." Er will sein Riesenrad in Dresden zu einer Tradition machen. 2019 war er das erste Mal zum Stadtfest da. Inzwischen stand das "Wheel of Vision" das dritte Jahr in Folge in Dresden. Vom Standplatz mitten in der Stadt ist Bruch begeistert, der Bereich vor dem Schauspielhaus wurde von der Stadt extra so umgeplant, dass dort zwischen Beeten und Wasserspiel ausreichend Platz für das Riesenrad ist.

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Auch mit dem Geschäft ist Bruch zufrieden. Es gebe mittlerweile sogar Stammgäste, die während der Standzeit mehrfach mit dem Riesenrad fahren. Der Betreiber lobt auch die Kooperation mit den Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB). So gab es ein Kombiangebot von Stadtrundfahrt mit anschließender Riesenradfahrt, das gut angenommen wurde.

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Wenn das "Wheel of Vision" am Wochenende komplett abgebaut sein wird, fährt die Crew mit ihm nach Düsseldorf, wo es auf dem Burgplatz am Rhein ab dem 22. Oktober die nächsten Fahrgäste erfreut. Die beiden anderen Riesenräder Bruchs stehen derzeit in Erfurt und Stuttgart. Bruchs Urgroßvater Emil hatte bereits 1895 ein Riesenrad gekauft.

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