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Worauf die Dresdner im Herbsturlaub achten müssen

Ein Buchungsportal hat die beliebtesten Reiseziele der Dresdner für die Herbstferien verraten. Welche das sind und welche Corona-Regeln dort gelten.

Die Dresdner reisen vor allem innerhalb Deutschlands. Doch auch hier sind je nach Bundesland verschiedene Corona-Regeln zu beachten.
Die Dresdner reisen vor allem innerhalb Deutschlands. Doch auch hier sind je nach Bundesland verschiedene Corona-Regeln zu beachten. © dpa/Christian Charisius

Dresden. Das Buchungsportal Fewo-direkt hat die beliebtesten Ferienziele der Dresdner im Oktober bestimmt. Obwohl viele Urlauber für die Herbstferien eine Reise innerhalb Deutschlands bevorzugen, liegt der populärste Ferienort der Dresdner im Ausland. Welche Ziele das sind und welche Regeln dort gelten - das sind die wichtigsten Fragen und Antworten.

Wohin reisen die Dresdner in den Herbstferien?

Die Balearischen Inseln sind der Favorit unter den Fewo-direkt-Kunden aus Dresden. Auf den Plätzen zwei bis fünf befinden sich der Landkreis Cham in Bayern, der Landkreis Vorpommern-Rügen in Mecklenburg-Vorpommern, der Landkreis Potsdam-Mittelmark in Brandenburg und der Landkreis Rostock, ebenfalls in Mecklenburg-Vorpommern.

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Was muss ich bei Reisezielen innerhalb Deutschlands beachten?

Innerhalb Deutschlands kann der Dresdner Urlauber momentan ohne Einschränkungen reisen. Allerdings gelten in den Bundesländern verschiedene Regeln für den Besuch von Unterkünften, Veranstaltungen und Restaurants.

In allen Bundesländern gilt die 3G-Regel bei Beherbergungsbetrieben wie Hotels, Pensionen und Jugendherbergen. Beim Einchecken in eine Unterkunft ist ein Impf- oder Genesenen-Nachweis vorzulegen, alternativ kann auch ein negativer Corona-Test gezeigt werden. Allerdings dürfen Gastronomen und Beherbergungsbetriebe in manchen Bundesländern auf eigenen Wunsch die 2G-Regel anwenden. Wer nicht geimpft oder nicht genesen ist, sollte sich also vor der Reise genau erkundigen, was gilt.

Wer detailiert wissen will, was er an seinem jeweiligen Reiseziel in Deutschland beachten muss, kann auf den Tourismus-Wegweiser des Kompetenzzentrums Tourismus des Bundes zurückgreifen. Dort finden sich die Regeln aller Bundesländer im Überblick. Urlauber können sich auf der Website auch über die aktuelle Warnstufe informieren. Die Warnstufe bestimmt mithilfe der Sieben-Tage Inzidenz oder der Hospitalisierungsrate die coronabedingten Einschränkungen.

Was gilt für Reisen aufs spanische Festland und auf die Balearen?

Reisen zum beliebtesten Urlaubsziel der Dresdner sind erlaubt, das ist die gute Nachricht. Spanien gilt außerdem nicht als Hochrisikogebiet. Damit müssen Reiserückkehrer aus Spanien momentan nicht in Quarantäne.

Allerdings gibt es einiges zu beachten, bevor Urlauber sich auf die malerischen spanischen Sandstrände begeben können: Reisende, die mit dem Flugzeug oder über den Seeweg, zum Beispiel mit einer Fähre, nach Spanien einreisen, müssen vorher auf dem Spain Travel Health-Portal ein Formular zur Gesundheitskontrolle ausfüllen. Danach wird ein QR-Code erstellt. Beim Check-in und bei Einreise muss dieser vorgelegt werden. Das kann entweder über die kostenfreie SpTH-App erfolgen oder ausgedruckt. Das Formular darf allerdings höchstens zwei Tage vor der geplanten Einreise ausgefüllt werden.

Bei der Einreise findet regelmäßig eine Gesundheitskontrolle durch Temperaturmessung und Auswertung des Einreiseformulars statt. Personen mit einer Temperatur von über 37,5 Grad Celsius oder anderen Auffälligkeiten können einer eingehenden Untersuchung unterzogen werden, teilt das Auswärtige Amt mit.

Landesweit gibt es in Spanien eine Pflicht zum Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung an allen öffentlichen Orten sowie innerhalb geschlossener Räume. Verstöße gegen die Maskenpflicht werden mit Geldstrafen von rund 100 Euro geahndet. Kinder unter sechs Jahren und Personen, die aus gesundheitlichen Gründen ein Attest besitzen, sind von der Pflicht ausgenommen.

Vorsicht: Deutschland ist in Spanien momentan als Risikogebiet eingestuft. Für alle Einreisenden ab dem Alter von zwölf Jahren gilt die 3-G Regel.

Wie kann ich ohne Quarantäne nach Italien einreisen?

Einreisen nach Italien sind ohne Quarantäne möglich. Zumindest, wenn die geltenden Regeln beachtet werden.

Denn wer nach Italien einreist, muss vorher das digitale Passagier-Lokalisierungs-Formular ausfüllen. Dieses Formular muss in Papierform oder auf dem Handy mitgeführt und dem zuständigen Personal bei Kontrollen vorgelegt werden. Wie auch in Spanien gilt für die Einreise nach Italien die 3G Regel.

Wer ohne die beiden wichtigen Nachweise einreist, muss in eine fünftägige Quarantäne, die mit einem negativen Corona-Test am sechsten Tag beendet werden kann. Weiter Informationen zur Einreise nach Italien finden sich auf der Seite der italienischen Botschaft.

Was muss beim Fliegen beachtet werden?

Besonders wichtig ist es momentan, extra Zeit beim Check-in einzuplanen. Denn da auch für das Fliegen ein 3G-Nachweis verpflichtend ist, kommt es zu längeren Wartepausen.

Ansonsten gelten ähnliche Regeln wie im öffentlichen Nahverkehr. Maskenpflicht für alle Menschen über sechs Jahre sowie die Hygiene- und Abstandsregeln sind beim Boarding und im Flugzeug zu beachten.

Manche Flughäfen schränken momentan die Mitnahme von Handgepäck ein. Das soll die Wartezeit durch 3G und Sicherheitskontrollen beschleunigen. Bei der Fluglinie oder beim Flughafen können abweichende Regelungen erfragt werden.

Muss mein ungeimpftes Kind nach dem Herbsturlaub in Quarantäne?

Wenn das Reiseziel nicht als Hochrisikogebiet eingestuft ist, ist eine Quarantäne grundsätzlich nicht notwendig. Übrigens auch nicht für ungeimpfte Erwachsene. Für Reiserückkehrer aus Hochrisikogebieten wie der Türkei gilt die Pflicht einer digitalen Einreiseanmeldung. Für Ungeimpfte besteht hier eine Quarantänepflicht von zehn Tagen, mit einer möglichen Verkürzung auf fünf Tage. Für Kinder unter zwölf Jahren gilt eine Quarantänepflicht von fünf Tagen.

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