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Ein Ufo am Dresdner Neumarkt?

Ein alter Bekannter aus der Dresdner Gastroszene eröffnet in der Innenstadt ein niederländisches Restaurant. Welche Spezialitäten es dort gibt.

Das neue niederländische Restaurant "Kok van Kok" mit Betreiber Johannes Haenchen.
Das neue niederländische Restaurant "Kok van Kok" mit Betreiber Johannes Haenchen. © Marion Doering

Dresden. Ein wenig sieht es so aus als sei ein Ufo auf dem Neumarkt gelandet. Ein quietschbuntes. Das neue Lokal Kok van Kok ist in blau und orange, den Farben des niederländischen Königshauses, eingerichtet, aber auch pink und grün gibt es in dem Restaurant. Wirt Johannes Haenchen, den die Dresdner vom Lingner-Restaurant aus dem Hygienemuseum kennen, eröffnete es vor Kurzem in dem neugebauten Gebäude.

Ganz leise erfolgte der Start mit einem sogenannten "Soft-Opening". Seit einer Woche läuft der Laden nun im Regelbetrieb. Kok van Kok serviert niederländische Spezialitäten wie Pannenkoeken, ähnlich wie Pancakes oder Eierkuchen, in süß und herzhaft, mit Schinken oder Salami. "Aber auch in vegetarisch sowie vegan, glutenfrei und in drei verschiedenen Teigarten aus Weizen, Buchweizen oder Kichererbsen", ergänzt Haenchen. 

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16 Jahre im Restaurant Lingner im Hygienemuseum

Angeboten werden auch die traditionellen niederländischen Klassiker  der Pannenkoeken und die süßen Lieblingsspeisen der Niederländer. So zum Beispiel mit Banane und Schokolade, Apfel und Erdbeersoße oder Apfel, Walnuss und Rum-Rosinen.

Als Nachtisch gibt es Poffertjes, eine niederländische Spezialität, die kleinen, münzgroßen Pannenkoeken ähnelt. Sie sind relativ dick, werden warm mit kleinen Butterstückchen, frisch gemachter Schokoladensoße oder Schlagsahne mit Walnüssen serviert und mit Puderzucker bestreut. Alle Speisen werden mit frischen und regionalen Zutaten zubereitet, verspricht Haenchen, nach traditionellen niederländischen Rezepten entwickelt. Mitgebracht hat der Wirt die Idee aus Amsterdam, wo er viele Jahre gelebt hat. 

Nach 16 Jahren war Schluss im Lingner für Johannes Haenchen. So lange hat er das Restaurant im Dresdner Hygienemuseum geleitet. Weil das Hygienemuseum einen Konzeptwechsel plante, zog Haenchen aus. Stattdessen sollte ein Selbstbedienungsservice entstehen. Weniger Personal, mehr Umsatz. 

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