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Dresden

Gefahrguteinsatz auf Elbe in Dresden

Aus einem Sportboot liefen Betriebsmittel ins Wasser. Die Feuerwehr legte eine Ölsperre aus. Nun muss der Hafenbetreiber entscheiden, wie es weitergeht.

Spezialkräfte des Umweltschutzzuges der Feuer-und Rettungswache Übigau sind derzeit auf der Elbe im Pieschener Hafen im Einsatz.
Spezialkräfte des Umweltschutzzuges der Feuer-und Rettungswache Übigau sind derzeit auf der Elbe im Pieschener Hafen im Einsatz. © Symbolbild: Rene Meinig

Dresden. Wie die Dresdner Feuerwehr am Montag mitteilte, waren die Spezialkräfte des Umweltschutzzuges der Feuer- und Rettungswache Übigau am Nachmittag über mehrere Stunden auf der Elbe im Pieschener Hafen im Einsatz. 

Nachdem aus einem Sportboot Betriebsmittel ins Wasser ausgetreten waren, sicherten die Einsatzkräfte den betroffenen Bereich. "Momentan wird das Auslegen einer Ölsperre vorbereitet", erklärte Pressesprecher Michael Klahre zunächst. Am Abend teilte Klahre auf SZ-Nachfrage mit, dass der Einsatz bis etwa 17 Uhr andauerte. Die Ölsperre verhindere, dass die ausgetretenen Stoffe sich weiter in der Elbe ausbreiten. Dadurch bestehe auch keine Gefahr für Mensch und Umwelt. "Der Betreiber des Hafens wird morgen entscheiden, wie dort weiter verfahren wird", so Klahre. Der Einsatz der Feuerwehr ist damit beendet. 

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Welche Stoffe genau ausgetreten sind, konnte der Feuerwehrsprecher nicht sagen. Es könne sich um Treibstoffe sowie um Öle handeln. Die Feuerwehr Dresden war mit 21 Einsatzkräften im Einsatz. Darüber hinaus waren das Wasser- und Schifffahrtsamt sowie die Wasserschutzpolizei vor Ort. (SZ)

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