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Das absurd-schöne Geschenk des Chefs

Dresdens Philharmonie feiert ihr 150. Jubiläum corona-bedingt nur klein. Dafür legt Maestro Marek Janowski nach.

Von Bernd Klempnow
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Ernst schaut er drein, Dresdens Chefdirigent Marek Janowski. Er feiert mit seiner Philharmonie Jubiläum – corona-bedingt ohne Publikum. Im Radio wird das Konzert am Sonntag übertragen. Janowski, stets Realist, befürchtet harte Einschnitte für die Ku
Ernst schaut er drein, Dresdens Chefdirigent Marek Janowski. Er feiert mit seiner Philharmonie Jubiläum – corona-bedingt ohne Publikum. Im Radio wird das Konzert am Sonntag übertragen. Janowski, stets Realist, befürchtet harte Einschnitte für die Ku © Sebastian Kahnert/dpa

Eigentlich müsste in diesen Tagen die Luft in Dresdens Kulturpalast brennen. Die hier ansässigen Philharmoniker würden seit Tagen ein Festkonzert nach dem anderen geben. Eine Uraufführung war geplant, große, berührende Sinfonik und Schlüsselszenen aus Opern sowie ein Festakt mit Festreden und Bruckners gigantischer Vierten. Der Anlass: Am 29. November 1870 fand im Gewerbehaussaal der Stadt das erste Konzert statt – von einem Orchester, aus dem die Philharmonie hervorgegangen ist. Dieses Datum gilt als Geburtsstunde des städtischen Orchesters.

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