Feuilleton
Merken

Diskussion über "Zeitenwende" in der Frauenkirche

Das Forum Frauenkirche veranstaltet eine Podiumsdiskussion zum Thema Zeitenwende. Zu den Diskutanten gehört auch der sächsische Wirtschaftsminister.

 2 Min.
Teilen
Folgen
Unter dem Leitspruch "Zeitenwende – Zurück ist die Zukunft?!" veranstaltet das Forum Frauenkirche eine odien- und Vortragsreihe.
Unter dem Leitspruch "Zeitenwende – Zurück ist die Zukunft?!" veranstaltet das Forum Frauenkirche eine odien- und Vortragsreihe. ©  Archiv/Robert Michael

Es war das Wort des Jahres 2022, doch es bleibt ein vieldeutiger Begriff: "Zeitenwende". Was bedeutet dieser Wandel für unsere Demokratie? Darüber wird am Donnerstag beim Forum Frauenkirche diskutiert. Als Gäste auf dem Podium geladen sind Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD), Weltärztebund-Chef Frank Ulrich Montgomery, die Politologin Anna Holzscheiter und der Dresdner Schriftsteller Ingo Schulze. Die Besucher sind eingeladen, auch Fragen an die Podiumsgäste zu richten.

Die Diskussion ist der Auftakt zu einer Podien- und Vortragsreihe für das Jahr 2023, die unter dem Leitmotiv "Zeitenwende – Zurück ist die Zukunft?!" steht. Bereits fest stehen eine weitere Diskussionsrunde zur Zukunft des Gedenkens am 13. Februar sowie ein Podiumsgespräch der Schriftsteller Uwe Tellkamp und Lukas Rietzschel am 2. März.

Russischer Angriffskrieg nicht das einzige Thema

Bei der Debatte am Donnerstag soll es nicht nur um den russischen Angriffskrieg gehen. Frauenkirchenpfarrer Markus Engelhardt sagt: "Tatsächlich ist seit dem 24. Februar letzten Jahres vieles anders. Entscheidungen wurden schnell und ohne breite gesellschaftliche oder parlamentarische Diskussion getroffen." Es sei bemerkenswert, so Engelhardt, wie zügig an der einen Stelle eine Zeitenwende ausgerufen werden könne, sie aber bei anderen Kurskorrekturen wie beim Klima, dem gesellschaftlichen Wandel oder der sozialen Gerechtigkeit in weiter Ferne bleibe. (SZ/nh)

Veranstaltung des Forum Frauenkirche "Zeitenwende – Zurück ist die Zukunft?!" in der Frauenkirche Dresden am Donnerstag, 19.1. um 19.30 Uhr. Eintritt ist frei.