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Dresdner Wasserspiele

Die Künstlerin Heidemarie Dreßel bringt mit einem Modell des Neptunbrunnens neuen Schwung in die Debatte um den Standort dieses Denkmals.

Von Birgit Grimm
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Mit ihrem Modell des Neptunbrunnens orientierte sich Heidemarie Dreßel an der Porzellanplastik von Johann Joachim Kaendler aus dem Jahr 1746, die sich im Londoner Victoria & Albert Museum befindet.
Mit ihrem Modell des Neptunbrunnens orientierte sich Heidemarie Dreßel an der Porzellanplastik von Johann Joachim Kaendler aus dem Jahr 1746, die sich im Londoner Victoria & Albert Museum befindet. © SZ/Veit Hengst

Der Neptunbrunnen, Dresdens größte und bedeutendste Sandsteinskulptur, fristet ein Schattendasein auf dem Gelände des Friedrichstädter Krankenhauses. Nun zeigt, in fußläufiger Entfernung, die Künstlerin Heidemarie Dreßel, ein Modell des gewaltigen Brunnens, der 1741 bis 1746 von Lorenzo Mattielli nach Plänen von Zacharias Longuelune errichtet wurde. Das 180 Zentimeter breite Modell des vierzig Meter breiten Originals führt sogar Wasser. Die Dresdner Künstlerin hat es im 3D-Drucker aus dem Kunststoff Resin erschaffen lassen und mit einer grünen Farbe überzogen, die der Kaskade den Anschein von Porzellan gibt.

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