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Neues vom Dresdner Stardichter Durs Grünbein

Der 60-Jährige forscht in seinen neuen Gedichten Restspuren der Vergangenheit nach und folgt den Kindheitswegen an der Elbe.

Von Karin Großmann
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Von Durs Grünbein, der im Oktober sechzig geworden ist, ist gerade der zwölfte Lyrikband erschienen.
Von Durs Grünbein, der im Oktober sechzig geworden ist, ist gerade der zwölfte Lyrikband erschienen. © kairospress

Marilyn Monroe stirbt. Jamaika erklärt sich für unabhängig. Die Beatles nehmen die erste Platte auf. Halb Hamburg steht unter Wasser nach einer Sturmflut. Und in Dresden bringt eine Frau namens Rosemarie ihr Baby zur Welt. So beschreibt Durs Grünbein das Jahr 1962. Rosemarie ist seine Mutter, und dass er in einem Gedicht seine eigene Geburt ganz selbstverständlich in den Gang der Geschichte einfügt, ist für sein Schreiben bezeichnend. Literatur und Geschichte, das lässt sich für ihn nur zusammen denken seit seinem Debütband „Grauzone morgens“ von 1988.

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