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Ovationen für den ersten "Ring" der Dresdner Philharmonie

Erstmals in ihrer 150-jährigen Geschichte spielt das Orchester den Opernhit von Richard Wagner. Die Musiker tun es unter Marek Janowski, als hätten sie nie anderes gemacht.

Von Bernd Klempnow
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18 Ambosse wurden im "Ring" geschlagen. Auch sonst kamen teilweise seltene Instrumente wie die tenor- und Bass-Wagner-Tuben zum Einsatz.
18 Ambosse wurden im "Ring" geschlagen. Auch sonst kamen teilweise seltene Instrumente wie die tenor- und Bass-Wagner-Tuben zum Einsatz. © www.killig.com/agb

Leute, beißt euch in den Hintern! Zumindest sollten es jene Opernliebhaber tun, die Fans von Richard Wagner sind, aber den „Ring des Nibelungen“ durch die Dresdner Philharmonie bislang verpasst haben. Die ersten Teile „Rheingold“ und „Walküre“ sind durch, aber es kommen ja noch „Siegfried“ und „Götterdämmerung“. Und wenn diese tragisch endenden Opern nur annähernd so gelingen wie der „Ring“-Start an diesem Wochenende in der neuen, feinen Kulturpalast-Akustik, dann muss die Dresdner Rezeptionsgeschichte des mit gut 16 Stunden Gesamtdauer aufwendigsten Musiktheaterprojekts neu geschrieben werden. Das Publikum jedenfalls stand quasi kopf, feierte die Interpreten – vor allem das Orchester und seinen Chefdirigenten Marek Janowski – mit Ovationen.

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