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Philharmonie-Chef hat faszinierende Brocken im Blick

Marek Janowski plant für seine letzte Chefsaison in Dresden 2022/23 Großprojekte mit Wagners „Ring“ und Sinfonien, mit denen „man nie fertig wird“.

Von Bernd Klempnow
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Wir tun mal so, als gäbe es Corona nicht“, so Marek Janowski am Donnerstag. Zumindest planen er und die Philharmonie so: „Wir wünschen uns das Richtige, hoffen, dass es möglich wird, und müssten andernfalls blitzschnell reagieren“.
Wir tun mal so, als gäbe es Corona nicht“, so Marek Janowski am Donnerstag. Zumindest planen er und die Philharmonie so: „Wir wünschen uns das Richtige, hoffen, dass es möglich wird, und müssten andernfalls blitzschnell reagieren“. © Ronald Bonß

Dresden. Dieser Blick von Marek Janowski ist so typisch für ihn. Der gerade 83 Gewordene weiß so ziemlich alles über die klassische Musik, weil er wohl alles mehrfach musiziert hat, und doch hat er noch Visionen. Zugleich weiß er, wie schwer viele der großen und oft gerade die populären Werke sind, dass ihre Aufführungen misslingen können. So schwingt bei ihm immer eine gewisse Hoffnung wie Skepsis mit. „Egal ob Publikum und Kritiker jubeln, ich weiß doch selbst, ob wir gut oder nur dicht dran waren“, sagt er gern. Wenn es Fehler gab, dann sucht er die nie nur beim Orchester, sondern zuerst bei sich.

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