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Video: Bundeswehr-Jets über Dresden

Am Nachmittag kamen mehrere Flugzeuge tief über den Klotzscher Flughafen, darunter zwei Tornado-Kampfjets. Warum aus dem Airbus Schläuche heraushingen.

Zwei Tornado-Kampfjets und ein Airbus A310 sind am Donnerstag tief über Dresden geflogen.
Zwei Tornado-Kampfjets und ein Airbus A310 sind am Donnerstag tief über Dresden geflogen. © Matthias Rietschel

Dresden. Ein mächtiger Airbus A310 hat am Donnerstagnachmittag tief den Dresdner Flughafen überflogen. Dabei wurde er von zwei Tornado-Kampfjets flankiert.

Es war ein Abschiedsflug. Denn der Bundeswehr-Flieger "Hans Grade" war zusammen mit drei weiteren A310 in Dresden zum Tankflugzeug umgerüstet worden. Nun will die Bundeswehr die Flieger zunächst nur noch für Transporte nutzen, teilen die Elbe Flugzeugwerke (EFW) mit.

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Vor fast 16 Jahren waren die Airbusse in Dresden für die Luftwaffe umgerüstet worden, zunächst zum Frachtflugzeug, dann zum Tankflugzeug. Das heißt, es konnte für Personen- und Frachttransporte, zur Evakuierung schwer- und schwerstverletzter Personen und als Tanker genutzt werden, und das über große Distanzen. Die Flugzeuge haben eine Reichweite von bis zu 11.000 Kilometern. Dabei kann das Flugzeug 72 Tonnen Kerosin aufnehmen und 45 Tonnen per Luftbetankung wieder abgeben.

In Erinnerung an die Umrüstung in Dresden ließ der Airbus am Donnerstag beim Überflug die Tankschläuche heraus, um somit dem EFW-Team einen Dankesgruß zu senden. Das geschah gegen 14.30 Uhr. Gestartet war das Flugzeug in Köln/Bonn. 

Gut zu erkennen: Die Tankschläuche, die der Airbus als Gruß heraushängen ließ. 
Gut zu erkennen: Die Tankschläuche, die der Airbus als Gruß heraushängen ließ.  © Matthias Rietschel
Die drei Flugzeuge flogen in geringer Höhe über den Flughafen. 
Die drei Flugzeuge flogen in geringer Höhe über den Flughafen.  © Matthias Rietschel
Die beien Kampfjets eskortierten den Airbus auf dem Abschieds-Überflug. 
Die beien Kampfjets eskortierten den Airbus auf dem Abschieds-Überflug.  © Matthias Rietschel

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Die Elbe Flugzeugwerke werden auch weiterhin die Bundeswehr und die Luftwaffe unterstützen, so das Unternehmen. "Gemeinsam mit Airbus Helicopter wird EFW im Rahmen eines Zehn-Jahres-Vertrages die Wartung und Instandhaltung von HN-90 Transporthubschraubern mit bis zu 14 Hubschraubern pro Jahr übernehmen." (SZ/sr)

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