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Bauantrag für neues Dresdner Rathaus eingereicht

Im Winter soll mit dem Bau auf dem Ferdinandplatz begonnen werden. Ob das zu schaffen ist, muss nun die Dresdner Bauaufsicht entscheiden.

Von Sandro Rahrisch
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So soll das neue Verwaltungszentrum auf dem Dresdner Ferdinandplatz einmal aussehen.
So soll das neue Verwaltungszentrum auf dem Dresdner Ferdinandplatz einmal aussehen. © Stadtverwaltung Dresden

Dresden. In vier Jahren soll das neue Dresdner Verwaltungszentrum auf dem Ferdinandplatz öffnen. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Nun ist der Bauantrag für das Großprojekt im Herzen der Stadt eingereicht worden.

Vier Aktenordner in siebenfacher Ausführung seien dem Bauaufsichtsamt übergeben worden, teilte die Kommunale Immobilien Dresden GmbH & Co. KG (KID) am Donnerstag mit. Die KID ist eine städtische Tochter, der die Verantwortung für den Bau des Verwaltungszentrums übertragen worden war. Damit habe man es ein paar Tage eher geschafft, den Antrag einzureichen. Nun ist es an der Bauaufsicht, zu entscheiden, wann die KID loslegen darf.

Geplant ist, im Februar 2022 mit dem Rohbau zu beginnen. Das Verwaltungszentrum gegenüber vom Rathaus soll einmal Platz für 1.350 Stadt-Beschäftigte bieten. Auf zwei unterirdischen und sechs oberirdischen Geschossen befinden sich neben modernen Arbeitswelten auch ein Konferenzzentrum, ein Bürgerbistro mit Abendbetrieb, ein Fundbüro, das Stadtmodell, rund 400 Fahrrad- und rund 160 PKW-Stellplätze, Car-Sharing-Plätze sowie eigene E-Ladesäulen.