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Feuerwehr löscht Brand im Fraunhofer-Institut in Dresden

Im Dresdner Fraunhofer-Institut hat es gebrannt. Wegen gelagerten Gefahrstoffen setzte die Feuerwehr 60 Einsatzkräfte ein.

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Am Donnerstagmorgen hat es am Frauenhofer-Institut in Dresden gebrannt.
Am Donnerstagmorgen hat es am Frauenhofer-Institut in Dresden gebrannt. © Roland Halkasch

Dresden. Am Donnerstag hat die Feuerwehr einen Brand im Fraunhofer-Institut in Dresden-Strehlen gelöscht.

Alarmiert wurden die Einsatzkräfte durch eine automatische Brandmeldeanlage. Vor Ort war bereits ein deutlicher Brandgeruch wahrnehmbar. Aus noch zu ermittelnder Ursache waren in einer Entsorgungstonne gelagerte Gegenstände in Brand geraten. Rauch breitete sich in dem betroffenen Raum im dritten Obergeschoss aus.

Einsatzkräfte mit Atemschutz löschten die Flammen. Die Mitarbeiter des Institutes konnten sich aus eigener Kraft ins Freie retten und blieben unverletzt. Spezialisten zur ABC-Gefahrenabwehr der Wache Übigau und der Stadtteilfeuerwehr Langebrück waren ebenfalls vor Ort, da sich in unmittelbarer Nähe des Brandherdes verschiedene Gefahrstoffe befanden und die Gefahr bestand, dass diese miteinander reagieren. Unter ABC-Gefahren werden Gefahren verstanden, die von chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Stoffen ausgehen.

Mit Schutzanzügen ausgestattet führten diese Einsatzkräfte im Gebäude Messungen durch, die jedoch keine kritischen Ergebnisse lieferten. Für die Dauer des Einsatzes kam es im Bereich der Winterbergstraße zu Verkehrsbehinderungen. Im Einsatz waren 60 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Übigau, Striesen und Löbtau, der B-Dienst, der U-Dienst sowie die Stadtteilfeuerwehr Langebrück. (SZ/ce)