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Dresden

Ein Toter bei Brand in Dresdner Hochhaus

Ein Großaufgebot an Kräften war am Mittwoch auf der Grunaer Straße in Dresden im Einsatz. Ein Mann kam bei einem Wohnungsbrand ums Leben.

Im dritten Stock eines Hochhauses an der Grunaer Straße in Dresden kam es am Mittwoch zu einem Brand. Ein Mann konnte nicht mehr gerettet werden.
Im dritten Stock eines Hochhauses an der Grunaer Straße in Dresden kam es am Mittwoch zu einem Brand. Ein Mann konnte nicht mehr gerettet werden. © Christian Essler

Dresden. Zu einem Brand in einem Hochhaus ist es am späten Mittwochnachmittag auf der Grunaer Straße in Dresden gekommen. Aus bisher ungeklärter Ursache brach ein Feuer in der 3. Etage des Hauses mit der Nummer 25 aus. Die Einsatzkräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Die betroffene Straße war zeitweise voll gesperrt.

Wie die Feuerwehr am Mittwoch mitteilte, hat der Brand einem Menschen das Leben gekostet. Ein Mann sei mit schwersten Verletzungen aus der Brandwohnung gerettet worden, "unter Reanimationsbedingungen", wie Feuerwehrsprecher Michael Klahre mitteilt. "Leider konnte der Notarzt im Anschluss nur noch den Tod feststellen." Elf Personen (zunächst sprach die Feuerwehr von zehn) wurden mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung versorgt. Deshalb wurde die Alarmstufe "MANV 1" - Massenanfall von Verletzten - ausgerufen.

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Der Leitende Notarzt sowie der Organisatorische Leiter Rettungsdienst organisierten diese Maßnahme. Ein Bus der Dresdner Verkehrsbetriebe vor Ort habe die Personen wettergeschützt untergebracht. 70 Einsatzkräfte waren vor Ort, darunter ein Kriseninterventionsteam. 

Schon bei der Ankunft der Feuerwehrleute gegen 16 Uhr sei dichter Rauch aus dem Gebäude gedrungen. "Mehrere Trupps gingen sofort zur Brandbekämpfung in die Brandetage vor", so Klahre. Gleichzeitig seien mehrere Personen aus dem Gebäude vor dem Brandrauch in Sicherheit gebracht worden. 

Später am Abend teilte die Feuerwehr mit, dass alle elf Personen, die mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst vor Ort betreut worden sind, unverletzt entlassen werden konnten. "Bis auf die Wohnungen in der Brandetage sowie die Wohnungen unterhalb der Brandwohnung können alle Wohnungen von den Bewohnern wieder aufgesucht werden." (SZ)

Ein Großaufgebot an Einsatzkräften ist vor Ort.
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften ist vor Ort. © Christian Essler

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