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Corona-Ärger nach Sansibar-Urlaub: Dresdner Paar vor Gericht

Nach ihrem Badeurlaub in Afrika sollen zwei Dresdner 300 Euro zahlen. Sie reisten ohne Corona-Test nach Deutschland ein. Das Paar will das nicht akzeptieren.

Von Alexander Schneider
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Ein Ehepaar ist ungetestet vom Badeurlaub auf Sansibar zurückgekehrt - und will nichts von einer Testpflicht gewusst haben. Ihr Bußgeld akzeptieren die reiselustigen Dresdner nicht.
Ein Ehepaar ist ungetestet vom Badeurlaub auf Sansibar zurückgekehrt - und will nichts von einer Testpflicht gewusst haben. Ihr Bußgeld akzeptieren die reiselustigen Dresdner nicht. © Julian Stratenschulte/dpa (Symbolbild)

Dresden. Zwei Wochen hat sich ein Dresdner Ehepaar in einem Badehotel auf Sansibar erholt. Endlich mal alles vergessen. Die Pandemie. Den Lockdown. Den ganzen Ärger zu Hause. Der Trip auf das Archipel im Indischen Ozean, ein halbautonomer Teilstaat Tansanias im Osten Afrikas, ist ein Traumziel.

Für die beiden Sachsen war es die einzige Möglichkeit, um während der Pandemie überhaupt verreisen zu können. "Ich hatte die ganze Zeit nur gearbeitet", sagt die 60-jährige Versicherungsmaklerin. Ihr Mann, mit 65 schon in Rente, habe sich um alles rund um den Urlaub gekümmert.

Post von der Bußgeldstelle

Die Probleme, die sie vor das Amtsgericht Dresden gebracht haben, hängen jedoch nicht mit dem Rauskommen zusammen, sondern vielmehr mit dem Zurückkehren. Denn bei der Einreise am 23. März 2021 konnte das Paar keinen Corona-Test vorweisen, schon gar keinen negativen.

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