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Coronafall in Dresdner Kita

Nun erwischt es auch die Kleinsten. In drei von fünf betroffenen Schulen dagegen gibt es keine Quarantäne mehr für Schüler und Lehrer.

Nun erwischt es auch die Kleinsten.
Nun erwischt es auch die Kleinsten. © Symbolbild: dpa/Federico Gambarini

Dresden. Nach vielen Fällen in Dresdner Schulen in den drei Wochen seit den Sommerferien, ist nun eine erste Kita in diesem September betroffen.

In der städtischen Kindertageseinrichtung „Lisa“ in Friedrichstadt gab es am Donnerstag einen positiven Corona-Nachweis. Das Gesundheitsamt hat die Kontaktpersonen ermittelt. Die Kindertagesstätte und die Eltern sind informiert. 37 Kinder der betroffenen Gruppe und fünf Mitarbeiter bleiben bis 28. September in häuslicher Quarantäne.

Infektionsgeschehen an Dresdner Schulen

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Am 15. September gab es in einer sechsten und einer siebenten Klasse jeweils einen positiven Corona-Nachweis. 68 Personen befinden sich bis zum 28. September in häuslicher Quarantäne.

Hier ist die Quarantänezeiten vorbei:

25. Grundschule: Seit  4. September bis 16. September waren die Schüler einer 3. Klasse sowie eine Lehrerin und eine Horterzieherin als Kontaktpersonen abgesondert, nachdem ein Kind positiv getestet wurde.

Insgesamt gibt es sechs Corona-Fälle an fünf Dresdner Schulen. Das sind neben der 62. Oberschule das St. Benno-Gymnasium, das Cottaer Gymnasium, die 25. Grundschule in Striesen sowie die 19. Grundschule "Am Jägerpark" in der Radeberger Vorstadt.

Aktuell befinden sich bereits mehr als 230 Schüler und Lehrer in Quarantäne - an manchen Schulen ganze Jahrgänge, an anderen einzelne Klassen. Warum macht das Gesundheitsamt derartige Unterschiede? "Der Unmut unter Schulleitern, Lehrern, Eltern und vielleicht auch unter den Schülern ist da", gibt Sozialbürgermeisterin Kristin Kaufmann (Linke) zu. Sie ist für das Gesundheitsamt zuständig. Die Kollegen dort würden sich jedoch streng nach den Regeln des Robert-Koch-Instituts richten. "Damit ist klar, wie man die Umfelder von corona-positiv getesteten Menschen ermittelt. Das heißt aber auch, dass man von Fall zu Fall unterschiedlich entscheidet."

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