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DDR-Jugendmode für Dresden

Mode und Bekleidungsindustrie haben in Dresden eine wichtige Rolle gespielt. In der DDR hatte die Mode zudem politisches Gewicht. Vor 55 Jahren sollten spezielle Läden für Jugendmode junge Menschen begeistern.

Von Ralf Hübner
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"Mit Pfiff und Augenzwinkern": 20 Jahre nach ihrer Eröffnung wurde die Dresdner Spezialverkaufsstelle „Jugendmoden“ rekonstruiert wiedereröffnet.
"Mit Pfiff und Augenzwinkern": 20 Jahre nach ihrer Eröffnung wurde die Dresdner Spezialverkaufsstelle „Jugendmoden“ rekonstruiert wiedereröffnet. © Foto: SZ/Waltraut Kossack

Die Dresdner gehen gern mit der Mode. Doch in der DDR war das vor allem für junge Menschen nicht ganz einfach. Wer keine Kontakte in den Westen hatte, kam nur schwer an eine echte Jeans heran. Vor 55 Jahren wollte die DDR-Staatsführung dem etwas entgegenstellen und mit eigener Mode bei den Jugendlichen punkten. Am 19. April 1968 öffnete auf der damaligen Dr.-Karl-Rüdrich-Straße, der jetzigen Reitbahnstraße, die Spezialverkaufsstelle „Jugendmoden“.

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