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Demonstration und Klima-Messe in Dresden

Vertreter mehrerer Umweltschutzorganisationen haben am Samstag gemeinsam ein Zeichen der Hoffnung für den Klimaschutz gesetzt.

Von Henry Berndt
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An der Klimamesse vor dem Kulturpalast beteiligten sich mehrere Umweltorganisationen.
An der Klimamesse vor dem Kulturpalast beteiligten sich mehrere Umweltorganisationen. © Sven Ellger

Dresden. Mit einer Demonstration und einer Klimamesse vor dem Kulturpalast in Dresden haben am Samstag Vertreter mehrerer Umweltschutzorganisationen auf die Möglichkeiten hingewiesen, Stadt und Land klimaneutral zu machen.

Statt Ängste zu schüren, lag der Schwerpunkt der Organisatoren diesmal auf positiven Ansätzen, die Hoffnung auf Besserung verbreiten sollten. "Auch wenn es essenziell ist, immer wieder aktuelle Probleme und Missstände anzusprechen, ist es ebenso wichtig, die Herausforderungen der Klimakrise als Chance aufzuzeigen", betonte Christian Bläul, Sprecher der Organisation Extinction Rebellion.

Nach einem gemeinsamen Demonstrationszug vom Jorge-Gomondai-Platz in Richtung Innenstadt, für den sich jedoch nur wenige Teilnehmer fanden, startete 16 Uhr vor dem Kulturpalast die erste Messe ihrer Art. Passanten konnten sich unter anderem an Ständen von BUND, Nabu, Greenpeace, Fridays for Future, Extinction Rebellion (XR) und DresdenZero informieren.

Die Initiative Parents for Future nutzte die Gelegenheit, um für ihre bundesweite Mitmach-Aktion „Klimabänder“ zu werben, bei der jeder Wünsche und Forderungen auf bunten Bändern verewigen kann. Im August sollen die Klimabänder während einer Fahrradsternfahrt nach Berlin gebracht werden, um dort im öffentlichen Raum zu wehen, wie Sprecherin Julia Saarinen sagte.

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Die Klimamesse sollte helfen, den Menschen die Hilfslosigkeiten zu nehmen.
Die Klimamesse sollte helfen, den Menschen die Hilfslosigkeiten zu nehmen. © Sven Ellger

Mithilfe der Messe wollten die Klimainitiativen aufzeigen, dass die Klimawende möglich sei, ohne dass die Lebensqualität darunter leiden müsse. Viele Menschen wüssten inzwischen über die Folgen der Erderwärmung Bescheid, hieß es. Sie fühlten sich allerdings oft hilflos und glaubten, nichts dagegen tun zu können.

"Weniger bekannt ist dagegen, dass ausreichend Vorschläge vorliegen, um die Klimakatastrophe zu verhindern", sagte Iris Kämper von Extinction Rebellion. "Die politischen Entscheider müssen unverzüglich anfangen, die gut ausgearbeiteten Maßnahmen umzusetzen.“

Mit rund 300 Besuchern wurde die Messe - im Unterschied zum Demonstrationszug - von den Organisatoren als Erfolg bewertet. Eine Wiederholung sei denkbar und gewollt.