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Die Dresdner nannten ihn Fresswürfel

Die HO-Gaststätte „Am Zwinger“ war der größte Gaststättenkomplex der DDR. Vor 30 Jahren, im Februar 1992, war Schluss. Ein Rückblick.

Von Ralf Hübner
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Die HO-Gaststätte „Am Zwinger“ war einst der größte Gaststättenkomplex der DDR. Vor dem Abriss gab es den großen Ausverkauf.
Die HO-Gaststätte „Am Zwinger“ war einst der größte Gaststättenkomplex der DDR. Vor dem Abriss gab es den großen Ausverkauf. © SZ/Klaus Thiere

Dresden. Es ist ein Sterben auf Raten. Als sich vor 30 Jahren am 10. Februar 1992 die Türen der HO-Gaststätte „Am Zwinger“ schlossen, war das für immer. Aus baulichen und hygienischen Gründen hatte die Stadtverwaltung den „Fresswürfel“ dicht gemacht, wie die Dresdner das Haus nannten. Die noch 138 Mitarbeiter wurden auf Kurzarbeit Null gesetzt. Fortan stand das Haus am Postplatz leer. 1998 fiel zunächst dessen nördlicher Teil und 2007 der Rest des Baues den Abrissbaggern zum Opfer. Jetzt steht an jener Stelle das Büro- und Geschäftshaus „Wilsdruffer Kubus“.

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