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Fortschritte beim Bau des Mika-Quartiers

Nach anfänglichen Verzögerungen sind jetzt bereits mehr als 100 Wohnungen vermietet. Ein neuer Eigentümer aus Polen will das Projekt weiter voran treiben.

Derzeit werden 179 weitere Wohnungen und eine Gewerbeeinheit im Mika-Quartier gebaut.
Derzeit werden 179 weitere Wohnungen und eine Gewerbeeinheit im Mika-Quartier gebaut. © Townscape

Dresden. Mit etwas Verspätung sind die Vermietungen der ersten 179 Wohnungen im neuen Mika-Quartier am Elbepark seit Frühjahr 2020 in vollem Gange, die ersten Mieter sind bereits eingezogen, berichtet Projekt-Sprecherin Franziska Ilbring. Etwa 80 Prozent der Wohnungen des ersten Bauabschnitts seien bereits vergeben. Bis 2023 sollen auf dem Areal zwischen Brockwitzer Straße, Flößerstraße und An der Elbaue insgesamt 900 Mietwohnungen in mehreren Bauabschnitten entstehen.

Auch mit dem Bau weiterer 179 Wohnungen sei schon begonnen worden. Vor allem sollen Drei- bis Vierraumwohnungen mit 75 oder 95 Quadratmetern Fläche entstehen. 20 Prozent sind als Zweiraumwohnungen mit 50 Quadratmetern vorgesehen. "Die Wohnungen im Mika-Quartier sind so konzipiert, dass sich ganz unterschiedliche Mieter von jung bis alt hier wohlfühlen können", erklärt Philipp Grabianowski vom ehemaligen Eigentümer Townscape.

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So soll das Mika-Quartier bis 2023 aussehen. Angrenzend befinden sich weitere Flächen, auf denen unter anderem auch Sozialwohnungen entstehen sollen.
So soll das Mika-Quartier bis 2023 aussehen. Angrenzend befinden sich weitere Flächen, auf denen unter anderem auch Sozialwohnungen entstehen sollen. © Townscape

Mika-Quartier ist erstes deutsches Projekt des neuen Eigentümers

Der Eigentümer der hat allerdings gewechselt. Hatten bislang die Sassenscheidt-Gruppe aus Iserlohn und der Berliner Projektentwickler Townscape das Grundstück als projektbezogenes Joint Venture inne, ist es nun planmäßig der Atal Development GmbH übergeben worden, die das Quartier bereits 2019 erworben hatte. Sie ist ein Tochterunternehmen des polnischen Bauträgers Atal SA, der bislang vor allem in polnischen Großstädten tätig war und nun auch in Deutschland bauen will.

"Dresden ist der ideale Startpunkt für unsere Aktivitäten in Deutschland", sagt Eigentümer Zbigniew Juroszek. "Die Stadt hat die richtige Größe, Raum für Gestaltung und lebt von dem in den letzten Jahren entwickelten Mix aus historischer und moderner Architektur."

Das Mika-Quartier soll auch Familien mit Kindern anlocken. Eine eigene Kita soll es gleich nebenan geben.
Das Mika-Quartier soll auch Familien mit Kindern anlocken. Eine eigene Kita soll es gleich nebenan geben. © Townscape

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Der städtebauliche Vertrag, der 2019 vom Stadtrat gebilligt wurde, ist derweil auch für den neuen Eigentümer bindend. Er sieht unter anderem vor, dass von den zwei westlich an das Mika-Quartier angrenzenden Bauflächen zehn Prozent der Fläche für sozialen Wohnungsbau und die Einrichtung einer Kita mit 100 Plätzen genutzt wird. Entlang der Pieschener Straße sollen außerdem Gewerbeflächen im Erdgeschoss entstehen. Bis 2024 sollen hier etwa 550 weitere Wohnungen angeboten werden. (SZ/trw)

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