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Dresden: Banaler Auslöser für tödlichen Streit

Ein 49-Jähriger wird nach einem fast viermonatigen Prozess wegen Totschlags an seiner Frau verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hatte mehr gefordert.

Von Alexander Schneider
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Der Angeklagte Robert W. mit seinem Verteidiger Hans Theisen
Der Angeklagte Robert W. mit seinem Verteidiger Hans Theisen © SZ/Alexander Schneider

Dresden. Es war das erste Wochenende vor der pandemiebedingten Ausgangssperre im März vergangenen Jahres. Beim Einkaufen war Robert W. wohl zufällig auf eine Flasche „Corona“-Wodka gestoßen. Er fotografierte das Etikett und schickte es seiner Frau Irina R. Am Abend sollte diese Flasche eine Rolle spielen.

Der 49-Jährige Banker und seine 45-jährige Frau hatten sich schon lange auseinandergelebt. Zu Hause schliefen sie seit fünf Jahren in getrennten Zimmern ihres Reihenhauses in Lockwitz, nach außen jedoch ließen sie sich das nicht anmerken. Fuhren ab und an auch noch gemeinsam in den Urlaub. W. soll sich bis zuletzt Hoffnungen gemacht haben.

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