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"Mein Urgroßvater war Hofzauberer beim Sächsischen König"

Bauchredner Kay Scheffel tritt im Sommer-Varieté des Dresdner Boulevardtheaters auf. Vorab erzählt er, warum es schwer war, Künstler in einer Künstlerfamilie zu werden.

Von Nadja Laske
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Bauchredner Kay Scheffel und seine Puppe YeduumNn. Sie sind ein Team, in dem nur einer von beiden den Mund aufbekommt.
Bauchredner Kay Scheffel und seine Puppe YeduumNn. Sie sind ein Team, in dem nur einer von beiden den Mund aufbekommt. © Marion Doering

Dresden. Vorerst kommt Kay Scheffel allein. Er hätte alle seine Freunde mitbringen können. Doch dann wäre er nicht zu Wort gekommen. Sie hätten geplappert und gescherzt und sich womöglich alle in seinem Mund gedrängt. Da, hinter seinen Zähnen und diesem unverfänglichen Lächeln, wo die Stimmen entstehen, die der Bauchredner seinen Figuren verleiht.

Das mit den Zähnen hätte eigentlich anders ausgehen sollen. "Meine Eltern wollten, dass ich Zahnarzt werde", sagt der Comedian und Showmaster. Oder Jurist. Hauptsache ein bürgerlicher Beruf. Dabei steckte auch in ihnen Künstlerblut. Die Varieté-Geschichte Kay Scheffels Familie reicht bis ins 18. Jahrhundert oder weiter zurück. Als sie jedoch bei seinen Eltern angekommen ist, ließ sich mit dieser Kunst schon nicht mehr so einfach Geld verdienen. So gingen sie zur schreibenden Zunft über und arbeiteten bei Zeitungen, während ihre Vorfahren noch eine große Künstleragentur betrieben oder selbst im Rampenlicht gestanden hatten.

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