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Bis 2035: Deutlich mehr Dresdner über 85

Die Stadt hat eine Bevölkerungsprognose für die kommenden 14 Jahre erstellt. Das Ergebnis: Die Überalterung in Dresden wird noch stärker zunehmen.

Das Durchschnittsalter der Dresdner steigt von 43,3 auf 43,9 Jahre, besagt die Prognose.
Das Durchschnittsalter der Dresdner steigt von 43,3 auf 43,9 Jahre, besagt die Prognose. © Sebastian Gollnow/dpa

Dresden. Bis 2035 werden in Dresden fast 40 Prozent mehr Senioren über 80 Jahren leben als im Juni 2020. Das prognostiziert die Kommunale Statistikstelle der Landeshauptstadt Dresden.

Auch werde Dresden im Vergleich zu Prognosen aus den Vorjahren deutlich weniger wachsen, die Stadt erwartet außerdem ein Geburtendefizit. „Laut Prognose wird die Einwohnerzahl Dresdens von rund 561.300 Einwohnern Ende Juni dieses Jahres auf etwa 578.600 Einwohner im Jahr 2035 steigen", so der Erste Bürgermeister Detlef Sittel (CDU).

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Dass die Einwohnerzahlen trotzdem leicht nach oben gehen, liegt der Studie zufolge hauptsächlich an höherer Lebenserwartung und einer recht konstanten Geburtenrate von 1,4 Kindern pro Dresdnerin. Außerdem erwartet die Stadt weniger Menschen aus dem Westen, die nach Dresden kommen und ab 2023 weniger neue Flüchtlinge.

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