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Fußgänger sprüht Autofahrerin in Dresden Reizgas ins Gesicht

Auf einem Parkplatz geraten eine Autofahrerin und ein Passant zunächst in Streit. Kurze Zeit später attackiert der Fußgänger die Frau. Der Dresdner Polizeibericht.

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Die Dresdner Polizei sucht einen aggressiven Fußgänger, einen Mann, der ein Mädchen zu sich nach Hause locken wollte, und Telefonbetrüger.
Die Dresdner Polizei sucht einen aggressiven Fußgänger, einen Mann, der ein Mädchen zu sich nach Hause locken wollte, und Telefonbetrüger. © Symbolfoto: Rene Meinig

Dresden. Auf einem Parkplatz im Dresdner Stadtteil Weißig sind am Montagabend ein Fußgänger und eine Autofahrerin in Streit geraten. Als die beiden kurz darauf an einer Straßeneinmündung erneut aufeinandertrafen, sprühte ihr der Mann plötzlich Reizgas ins Gesicht, teilte die Polizei am Dienstag mit.

Danach sei der Täter geflohen. Die 48-Jährige erlitt bei der Attacke leichte Verletzungen.

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Die Polizei sucht nun Zeugen der Tat oder Personen, die den Unbekannten kennen. Er ist etwa 40 Jahre alt und von normaler Statur. Er trug einen Bart und hatte dunkle schüttere Haare. Der vorangegangene Streit ereignete sich an der Straße Am Weißiger Bach. Hinweise nimmt die Polizei unter 0351/4832233 entgegen.

weitere Meldungen aus dem Dresdner Polizeibericht:

Mann spricht Siebenjährige an und lädt sie zu sich nach Hause ein
30. Mai, 13.45 Uhr; Trachau

Die Dresdner Polizei geht einem Fall des verdächtigen Ansprechens von Kindern nach. Bisherigen Erkenntnissen zufolge ist ein siebenjähriges Mädchen von einem Unbekannten auf der Gaußstraße angesprochen worden. Der Mann bot dem Kind an, sein Bett auszuprobieren. Die Siebenjährige lief davon und berichtete ihren Eltern vom Vorfall. Diese verständigten die Polizei.

Die Polizei fragt: Wer hat Wahrnehmungen im Zusammenhang mit dem Vorfall gemacht? Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter 0351/4832233 entgegen.

15 Betrugsversuche am Telefon
30. Mai, zwischen 11.30 Uhr und 16.30 Uhr

Unbekannte haben am Montag in mindestens 15 Fällen versucht, vor allem ältere Menschen am Telefon zu betrügen. Sie riefen unter anderem bei Senioren in den Dresdner Stadtteilen Blasewitz, Wilsdruffer Vorstadt und Leubnitz-Neuostra sowie in Radeburg, Freital, Heidenau, Nünchritz und Klipphausen an. Die Täter gaben sich als Polizisten und Staatsanwälte aus und erklärten, dass ein Angehöriger einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe. Nun sei eine Kaution von mehreren 10.000 Euro nötig, damit der Angehörige nicht in Haft müsse.

In vielen Fällen erkannten die Angerufen den Betrugsversuch und legten auf. Bei den anderen Anrufen stellten die Senioren Nachfragen und die Betrüger beendeten das Gespräch. In keinem der Fälle entstand ein Vermögensschaden.

Kia gestohlen
zwischen 29. Mai, 18 Uhr, und 30. Mai, 8 Uhr; Friedrichstadt

In der Nacht zu Montag haben Unbekannte einen weißen Kia Sportage von der Bremer Straße gestohlen. Der Wert des wenige Monate alten Wagens beträgt etwa 45.000 Euro.

Versuchter Wohnungseinbruch
zwischen 25. Mai und 30. Mai, 9.45 Uhr; Johannstadt

In den vergangenen Tagen haben Unbekannte versucht, in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Arnoldstraße zu gelangen. Die Täter kamen auf unbekannte Weise ins Haus und beschädigten das Schloss der Wohnungstür. Es gelang ihnen nicht in die Wohnung einzudringen. Der Sachschaden ist noch nicht abschließend bekannt.

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