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Dresden

Leiche aus Kiessee in Dresden identifiziert

In einem Kiessee in Zschieren sucht die Feuerwehr am Samstag mit Tauchern nach einem 19-Jährigen. Gegen 17.10 Uhr wird er leblos ans Ufer gezogen.

Die Feuerwehr suchte am Samstagnachmittag in Dresden-Zschieren nach einem vermissten jungen Mann, der zuvor in einem Kiessee gebadet hatte. Am frühen Abend wird seine Leiche geborgen.
Die Feuerwehr suchte am Samstagnachmittag in Dresden-Zschieren nach einem vermissten jungen Mann, der zuvor in einem Kiessee gebadet hatte. Am frühen Abend wird seine Leiche geborgen. © xcitepress

Dresden. Die Feuerwehr ist am Samstagnachmittag an einem Kiessee in Dresden-Zschieren im Einsatz. Mit Tauchern wird nach einem Badenden gesucht, der nach einem Tauchversuch im See nicht wieder aufgetaucht ist. Nach erster Auskunft aus dem Lagezentrum der Feuerwehr handelt es sich um einen jüngeren Mann, das genaue Alter war zunächst nicht bekannt. Ein Bekannter des Vermissten soll den Rettungsdienst und die Feuerwehr alarmiert haben.

Der Notruf erreichte die Leitstelle um 12.43 Uhr. "Nachdem zunächst Zeugen befragt und die Unglücksstelle identifiziert wurden, gingen zwei gesicherte und mit speziellem Suchgerät ausgerüstete Einsatzschwimmer in diesem Bereich zur Personensuche vor. Parallel dazu wurde die DLRG zur Unterstützung angefordert", teilte die Feuerwehr mit.

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Mehrere Taucher waren im Einsatz.
Mehrere Taucher waren im Einsatz. © xcitepress

Gegen 17.10 Uhr wird schließlich eine Leiche in einem weißen Sack ans Ufer gezogen, wie eine SZ-Reporterin vor Ort berichtet. Später bestätigt sich, dass es sich bei dem gefundenen Toten um den Vermissten handelt, einen jungen Mann im Alter von 19 Jahren. Der leblose Körper sei aus 2,50 Metern Tiefe und fünf Metern Entfernung vom Ufer geborgen worden.

Durch das Kriseninterventionsteam wurden Angehörige und Zeugen vor Ort betreut. Außerdem verletzte sich ein Feuerwehrmann während des Einsatzes an der Hand. Er wurde an der Einsatzstelle erstversorgt und musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert werden. Im Einsatz waren insgesamt etwa 60 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Striesen und Übigau, der Rettungswache Leuben, der B-Dienst, das Kriseninterventionsteam sowie die DLRG.

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Bei dem Kiessee handelt es sich um eine beliebte "wilde" Badestelle, an der auf eigene Gefahr gebadet wird. (SZ/dob/noa)

© Roland Halkasch

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