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Klettern im Plauenschen Grund: Behinderte warten auf Entscheidung

Dresdner Kletterer hoffen, dass die Prothesenwand im Plauenschen Grund wieder aktiviert wird. Wann und wie entscheidet die Stadt darüber? Und welche Alternativen gäbe es?

Von Christoph Pengel
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Bergsteiger Lutz Zybell ist noch immer sauer darüber, dass die Stadt die Kletterwand für Behinderte abgebaut hat.
Bergsteiger Lutz Zybell ist noch immer sauer darüber, dass die Stadt die Kletterwand für Behinderte abgebaut hat. © Christian Juppe

Dresden. Am Felsen herrscht Ruhe. Zu viel Ruhe für Bergsteiger wie Lutz Zybell vom Alpenverein. Ginge es nach ihm, würden Kletterer am Plauenschen Grund ihre Seile klar machen, die Gurte umschnallen und sich ihren Weg nach oben bahnen. Behinderte könnten die sogenannte Prothesenwand nutzen.

Hätte, könnte, wäre: Die Prothesenwand ist längst abgebaut. Und damit die wohl einzige Behindertenkletterwand unter freiem Himmel in Deutschland. Der Streit darum hatte bereits vor mehr als zwei Jahren begonnen. Damals ordnete die Stadt Dresden als neuer Eigentümer der Fläche den Rückbau der Kletterwand an.

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