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Dresden kontrolliert Maskenpflicht

Seit Anfang September wurden mehr als 1.700 Verstöße festgestellt. Wer ein Bußgeld zahlen muss und für wen die Maskenpflicht nicht gilt.

Längst nicht jeder hält sich an die Regelung, dass in Bussen, Bahnen und Geschäften eine Maskenpflicht gilt. Das Ordnungsamt kontrolliert das nun verstärkt.
Längst nicht jeder hält sich an die Regelung, dass in Bussen, Bahnen und Geschäften eine Maskenpflicht gilt. Das Ordnungsamt kontrolliert das nun verstärkt. © Symbolfoto: Christian Dittrich/dpa

Dresden. Das Ordnungsamt kontrolliert seit dem 1. September 2020 die Einhaltung der Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, Läden und Geschäften. Wer keine Mund-Nasen-Bedeckung trägt oder bei wem diese nicht korrekt sitzt, wird von den Mitarbeitern direkt angesprochen und auf die Maskenpflicht hingewiesen. Dabei wird auch nach ärztlichen Attesten und Schwerbehindertenausweisen gefragt, weil diese von der Maskenpflicht befreien können. Das teilt die Stadtverwaltung am Freitag mit.

Kann eine Befreiung nicht nachgewiesen werden und weigern sich die Betroffenen, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu verwenden, liegt ein "bußgeldbewährter Verstoß" vor. Bis zum 21. September wurden 24 solcher Verstöße festgestellt. Allerdings gab es tatsächlich weit mehr Menschen, die gegen die Regelung verstoßen haben, so die Stadt. Insgesamt nahmen die Mitarbeiter des Ordnungsamtes seit 1. September 1.789 Verstöße wahr. 

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Wer muss keine Maske tragen?

Der überwiegende Teil der betroffenen Personen habe die Mund-Nasen-Bedeckung dabei nicht korrekt getragen, etwa weil die Nase nicht bedeckt war. "Im Falle eines wiederholten Verstoßes gegen die Maskenpflicht wird, da es sich dann um vorsätzliches Verhalten handelt, ein Bußgeld verhängt."

Dabei gilt die Maskenpflicht nicht unbedingt für jeden. Unter welchen Voraussetzungen Menschen davon befreit sind, erklärt ein vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt herausgegebenes Hinweisblatt. Die beiden wichtigsten Ausnahmen sind: Kinder bis zum 6. Lebensjahr und schwerbehinderte Menschen, die dies mit einem amtlichen Ausweis oder einem ärztlichen Attest nachweisen können, brauchen keine Maske zu tragen. (SZ/noa)

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