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Dresden: So läuft jetzt die Müllentsorgung

Zwischen Weihnachten und Neujahr wird der Abfall nicht wie gewohnt abgeholt. Worauf Sie sich einstellen sollten.

Alle Jahre wieder ein Problem: Übervolle Mülltonnen und -Container "zwischen den Jahren".
Alle Jahre wieder ein Problem: Übervolle Mülltonnen und -Container "zwischen den Jahren". © Britta Pedersen/dpa

Dresden. An den Weihnachtsfeiertagen sind auch in Dresden ordentlich Geschenke geöffnet worden. Das produzierte natürlich auch mehr Müll als normalerweise, der nun schnell entsorgt werden will.

Doch zwischen Weihnachten und Silvester kommt es zu Terminverschiebungen bei der Müllabfuhr, die Abfalltonnen werden nicht an den gewohnten Tagen geleert. Wer den Vollservice nutzt, der sollte in dieser Zeit die Abfallbehälter am Entleerungstag bis morgens um 6 Uhr an den Wegesrand stellen, so die Stadtverwaltung.

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Wenn der Abfuhrtermin verpasst wird, habe man nämlich keinen Anspruch darauf, dass danach noch jemand die Tonne leert. Je nachdem, welcher Entsorger zuständig ist, unterscheiden sich auch die Leerungstage. Auf der Website der Stadt können die Dresdner ihre Adresse eingeben und bekommen dann die Info, wann die Müllentsorger bei Ihnen vor der Haustür stehen.

Annahmestellen haben anders geöffnet

Die städtischen Wertstoffhöfe wiederum haben auch zwischen Weihnachten und Silvester geöffnet, aber zu anderen Zeiten als sonst. Das gilt sogar bis über Neujahr hinaus, nämlich bis einschließlich zum 3. Oktober. Das Infoblatt hierzu mit allen Orten und Öffnungszeiten finden Sie über diesen Link.

Außerdem gelten ab dem ersten Januar neue Abfallgebühren. Das hat der Dresdner Stadtrat in der Sitzung vom 26. November beschlossen. Die Gebühren für die Müllentsorgung - ein bei vielen Dresdnern ungeliebtes Thema - steigen zum neuen Jahr um durchschnittlich 5,4 Prozent.

Wie teuer es konkret für jeden Einzelnen wird, hängt davon ab, wie viele Abfallbehälter es vor Ort gibt, wie groß diese sind und wie oft das Müllauto kommen muss.

Beim Restmüll wurde in der neuen Satzung zum Beispiel festgelegt, dass dieser im Regelfall alle zwei Wochen abgeholt wird. Wer möchte, dass die Müllabfuhr öfter kommt, weil es zum Beispiel zu wenig Platz für viele Tonnen gibt, der muss einen Antrag bei der Stadt stellen.

Für die Abgabe von Grünabfällen gelten erstem Januar neue Gebühren: bis zu einem Kubikmeter 1 Euro pro 0,2 Kubikmeter und bei mehr als einem Kubikmeter 5 Euro pro angefangenem Kubikmeter. Und neu: Ab Januar können auch bis vier Kubikmeter Sperrmüll pro Haushalt und Halbjahr und 25 Liter Schadstoffe ohne Extragebühr abgegeben werden.

Stadt mahnt: Immer wieder übervolle Container

Immer wieder zwischen Weihnachten und Neujahr werden auch die Wertstoffcontainer stark zugemüllt. Böllerreste, Getränkeverpackungen, Weinflaschen: Wenn die Müllabfuhr keinen Zugang zum Stellplatz hat, bleibt dieser Abfall oft liegen.

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Ab 2018 sind 0,6 Prozent mehr für die Entleerung der Behälter fällig. Das hat zwei Gründe.

"Bei vollen Behältern hilft daher nur Papier, Pappe, Glasflaschen und Konservengläser kurzfristig zu Hause zu lagern und Kartons vor dem Einwerfen klein und flach zu machen", rät deshalb die Stadtverwaltung. Nur so könne die Überfüllung verhindert werden.

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