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Student um fast 40.000 Euro betrogen

Aus Angst vor der Polizei hat ein 22-jähriger Chinese in Dresden einem vermeintlichen Mitarbeiter des chinesischen Staates viel Geld überwiesen.

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Ein solches Bild könnte der 22-Jährige vor Augen gehabt haben: schwer bewaffnete Polizei in China.
Ein solches Bild könnte der 22-Jährige vor Augen gehabt haben: schwer bewaffnete Polizei in China. © Vincent Chan/Unsplash/Symbolbild

Dresden. Immer öfter missglücken Betrugsversuche per Telefon. Gleichzeitig werden die Maschen, mit denen Kriminelle an das Geld ihrer Opfer zu kommen versuchen, immer ausgeklügelter.

Diese Erfahrung musste jetzt auch ein chinesischer Student in Dresden machen. Ein Mann rief den 22-Jährigen an und gab sich als Angehöriger der chinesischen Botschaft aus.

Später wurde das Telefon an einen vermeintlichen chinesischen Polizeibeamten weitergegeben. Dieser drohte dem Studenten damit, dass die deutsche Polizei ihn festnehmen werde.

Um dies zu verhindern, sollte der Student 300.000 Yuan überweisen, etwa 38.500 Euro. Bei Whatsapp schickten ihm die Täter mehrere Bilder, um die Masche glaubhafter wirken zu lassen. Darunter: Abbildungen eines vermeintlichen Haftbefehls und eines Dienstausweises der chinesischen Polizei.

Der 22-Jährige bekam Angst und überwies das Geld. Erst später bemerkte er, dass er betrogen worden war. (SZ/dkr)

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