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Teurer Grünschnitt in Dresden

Mit Frühlingsbeginn werden Hecken geschnitten und im Garten altes Laub entfernt. Doch auf den Wertstoffhöfen gibt es für viele Dresdner eine Überraschung.

Die Grünschnitt-Annahmestelle im Schönfelder Hochland.
Die Grünschnitt-Annahmestelle im Schönfelder Hochland. © SZ/Kay Haufe

Dresden. Jetzt ist Hochsaison für den Frühjahrsputz im Garten. Da kommt einiges an Grünschnitt zusammen, nicht alles passt auf den Kompost oder in die braune Tonne. Für diesen Fall gibt es die Möglichkeit, die Grünabfälle auf einigen Wertstoffhöfen der Stadt abzugeben. Große Container stehen dort bereit, um das Laub und den Heckenschnitt der Kunden aufzunehmen. Das wird sehr gut angenommen. Oft bilden sich sogar Autoschlangen vor den Höfen.

Viele Dresdner waren jetzt aber überrascht, als sie zur Kasse gingen. Die Gebühren für den Grünschnitt haben sich fast verdoppelt. Kostete die Abgabe von 0,2 Kubikmetern im Vorjahr noch 50 Cent, ist es jetzt ein Euro. Wer einen Kubikmeter abgibt, muss fünf Euro statt bisher 2,75 Euro zahlen.

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Die Stadt begründet das mit gestiegenen Kosten für die Entsorgung sowie die Sammlung und Verwertung von Grünabfällen. Viele Jahre seien die Gebühren nicht erhöht worden, zuletzt für Kleinstmengen 2003. Im Jahr 2013 seien die Gebühren für mehr als einen Kubikmeter das letzte Mal angepasst worden. "Um eine kostendeckende Abfallwirtschaft zu betreiben und die Bürger entsprechend der Inanspruchnahme an den Kosten zu beteiligen, war eine Erhöhung der Gebühren für die Grünschnittannahme dieses Mal unumgänglich", schreibt eine Stadtsprecherin.

Dass einige Dresdner die gestiegenen Kosten als Grund sehen könnten, ihre Grünabfälle in der Natur zu entsorgen, davon gehe man zurzeit nicht aus, so die Sprecherin.

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