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Dresden

So will Sachsen dem Dresdner Zoo helfen

Die Folgen von Corona wirken sich auf die Kassen im Dresdner Zoo aus. Wegen der Pandemie musste er mehrere Monate geschlossen bleiben. Sachsen hilft nun.

Ein Erdmännchen im Dresdner Zoo. Ob es sich wohl auch über das Geld freut?
Ein Erdmännchen im Dresdner Zoo. Ob es sich wohl auch über das Geld freut? © photoarena/Thomas Eisenhut

Dresden. Der Dresdner Zoo erhält in dieser Woche 900.000 Euro vom Freistaat Sachsen. Tourismusministerin Barbara Klepsch (CDU) ist am Donnerstag persönlich vor Ort, um die Fördergelder an den Zoodirektor Karl-Heinz Ukena zu übergeben.

Mit dem Zuschuss soll der Zoo einen Teil seiner Einnahmeausfälle, die durch die Corona-Pandemie von Januar bis Mai 2021 entstanden sind, ausgleichen. "Die Zoos und Tierparks hatten und haben durch die Corona-Pandemie mit großen Einnahmeverlusten zu kämpfen", sagt die Ministerin. "Auch wenn jetzt wieder Besucherinnen und Besucher kommen und der Inlandstourismus wieder gut anläuft, bleiben die großen Defizite aus den vielen Monaten der Schließung und Einschränkungen."

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Tourismusministerin Barbara Klepsch übergibt Fördergelder an den Zoodirektor Karl-Heinz Ukena. Im Hintergrund handelt es sich um den Elefantenbullen Tonga im Afrikahaus.
Tourismusministerin Barbara Klepsch übergibt Fördergelder an den Zoodirektor Karl-Heinz Ukena. Im Hintergrund handelt es sich um den Elefantenbullen Tonga im Afrikahaus. © Zoo Dresden

Schon im vergangenen Jahr gingen die Besucherzahlen um 30 Prozent zurück, teilte der Zoodirektor auf einer Inventur im Januar mit. Bis Jahresende verzeichnete er dadurch einen Verlust von knapp einer Million Euro, der durch die Stadt ausgeglichen werden musste.

Das Sächsische Tourismusministerium unterstützt 19 Zoos und Tierparks in Sachsen mit rund 2,9 Millionen Euro Corona-Hilfen. Insgesamt stehen mit der "Förderrichtlinie Zoos" fünf Millionen Euro bereit, so das Ministerium. Begrenzt ist das Geld auf maximal 900.000 Euro je Einrichtung.

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