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Dresdens Größter steht am WTC

Der Striezelmarkt ist abgesagt - und doch soll es weihnachtlich werden. Dafür sorgt nun auch eine weitere Fichte im XXL-Format.

Sie soll 60 Zentimeter größer als die Altmarkt-Fichte sein: Seit Samstag steht auch vor dem World Trade Center eine Weihnachtsfichte.
Sie soll 60 Zentimeter größer als die Altmarkt-Fichte sein: Seit Samstag steht auch vor dem World Trade Center eine Weihnachtsfichte. ©  Rene Meinig

Dresden. Und es geht doch größer: Die Fichte, die seit Samstag vor dem Dresdner World Trade Center (WTC) steht, ist nun der höchste Weihnachtsbaum der Landeshauptstadt. Zumindest, wenn man den Angaben von Centermanager Jürgen Rees vertraut. Demnach misst die WTC-Fichte nämlich 21 Meter. Erst am Freitag war auf dem Altmarkt der Baum, der eigentlich den Striezelmarkt krönen sollte, professionell vermessen worden. Das Ergebnis: 20,4 Meter. Doch die Freude währt nur kurz: Am selben Tag wurde die Entscheidung der Stadtverwaltung bekannt, dass der diesjährige Striezelmarkt nicht stattfinden wird.

Und nun muss die Striezelmarktfichte auch noch den Sieg im Längenvergleich abgeben. Wie genau die Höhenangabe für den WTC-Baum allerdings tatsächlich ist, bleibt offen. Gefällt wurde der eigentlich 40 Meter hohe Baum im Prießnitzgrund in der Dresdner Heide und anschließend mit dem Tieflader zum WTC gebracht. Ab Montag wird er dann mit Lichtern und Kugeln geschmückt.

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Für Centermanager Rees ist der Wettbewerb um "Dresdens Größten" indes gar nicht so wichtig. "Gerade weil die Weihnachtszeit in diesem Jahr völlig anders verlaufen wird, als in normalen Jahren, wollen wir den Dresdnern wieder mit einem stattlichen Weihnachtsbaum eine Freude machen." In der Heide sei die schöne Fichte ausfindig gemacht worden, die zum ersten Advent strahlen wird. "Ihr helles Licht soll auch Hoffnung in diesen schwierigen Zeiten geben", so Rees.

Allerdings ist es gar nicht ganz einfach, einen so hohen Baum ohne größere Schäden zu fällen und zu transportieren. Darum haben sich die Spezialisten der Dresdner Firma Deppner Baumpflege und Höhenarbeiten gekümmert, die wie jedes Jahr für das Fällen, den Transport und die Aufstellung des WTC-Weihnachtsbaumes verantwortlich ist.

©  Rene Meinig

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Auch im Center selbst soll es ab Montag weihnachtlich zugehen: Das Atrium ist dann mit erzgebirgischem Kunsthandwerk aus Gahlenz geschmückt, an den Fassaden der Passage sind Lichter angebracht und Weihnachtsbäume mit roten Kugeln und Schleifen geschmückt. "Wir bauen wieder einen neun Meter breiten und 4,8 Meter hohen Schwibbogen mit 70 Zentimeter hohen, oben aufgesetzten Kerzen sowie drei lebensgroße Figuren auf: einen Lichterengel, einen Bergmann und einen Nussknacker", berichtet Rees. Zudem wird wieder eine Pyramide mit 7,5 Metern Höhe und einem Durchmesser von bis zu 2,5 Metern ihre Runden drehen.

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