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Dresden: Einwohnerzahl gesunken

Es ist das erste Mal seit 20 Jahren, dass die Stadt an Bewohnern verliert. Das sind die Gründe.

Mehrere traurige Rekorde sind in der Dresdner Bevölkerungsstatistik von 2020 aufgestellt worden.
Mehrere traurige Rekorde sind in der Dresdner Bevölkerungsstatistik von 2020 aufgestellt worden. © dpa-Zentralbild

Dresden. Erstmals seit 2000 ist Dresdens Einwohnerzahl im vergangenen Jahr nicht gewachsen, sondern geschrumpft. Das teilte die Stadt am Freitag mit.

Am 31. Dezember 2020 hatten demzufolge 561.942 Einwohnerinnen und Einwohner in Dresden ihren Hauptwohnsitz. Das sind 1.069 Personen weniger als im Vorjahr. Minimal gestiegen sei nur der Ausländeranteil. Der betrug 2020 8,6 Prozent, im Vorjahr 8,4 Prozent.

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Der Erste Bürgermeister Detlef Sittel macht dafür Abwanderung, eine rückläufige Geburtenzahl, aber auch höhere Sterbezahlen verantwortlich. Auch die Corona-Pandemie spielt laut der Stadt eine wichtige Rolle.

Der Mittelwert bei den Sterbefällen habe 2020 um 12,6 Prozent höher gelegen als in den vier Jahren zuvor im Schnitt. Außerdem habe auch die Alterung der Dresdner Bevölkerung Einfluss auf die Statistik. Zum ersten Mal seit 1999 sind auch mehr Menschen aus Dresden weggezogen, als neu in die Stadt gekommen sind. (SZ/dkr)

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