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Dresden

"Der letzte Schluck Wasser für die Helfer"

Die Einsatzkräfte der Dresdner Feuerwehr sind nach vier Tagen aus dem Flutgebiet in Rheinland-Pfalz zurückgekehrt. Dank gibt es aber auch für die Betroffenen vor Ort.

Die Einsatzkräfte der Dresdner Feuerwehren kehrten am Freitag in die Heimat zurück.
Die Einsatzkräfte der Dresdner Feuerwehren kehrten am Freitag in die Heimat zurück. © Feuerwehr Dresden

Dresden. Alle Einsatzkräfte und Fahrzeuge der Dresdner Feuerwehren sind am Freitagabend aus dem Katastrophengebiet in Rheinland-Pfalz nach Dresden zurückgekehrt. Wie ein Sprecher mitteilte, wurden sie von den diensthabenden Feuerwehrabteilungen und der Einsatzleitung empfangen.

Am Dienstag waren 126 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr, den Stadtteilfeuerwehren, den Einsatzgruppen der Hilfsorganisationen und der 24. Medizinischen Taskforce Dresden zum Hilfseinsatz aufgebrochen.

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Heftiger Starkregen hatte Mitte Juli im Westen Deutschlands eine Katastrophe ausgelöst: Viele Städte und Dörfer in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz wurden überschwemmt und verwüstet. Mehr als 170 Menschen starben, Hunderte wurden verletzt.

Zurück in Dresden, sei inzwischen damit begonnen worden, erste Schäden und Verluste zu dokumentieren. Kontaminierte oder verschmutzte Schutzkleidung wurde separiert und allen Einsatzkräften ein Corona-Schnelltest angeboten.

Im Anschluss schlossen die Einsatzkräfte den Einsatz bei einem gemeinsamen Abendessen ab. Gedankt wurde bei dieser Gelegenheit für die hohe Einsatzbereitschaft.

"Sie haben einmal mehr bewiesen, dass schnelle und professionelle Hilfe durch Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz der Landeshauptstadt Dresden jederzeit gewährleitet ist."

Ein besonderer Dank ging allerdings auch an die Bevölkerung im Krisengebiet. "Wir wurden mit einer unglaublichen Herzlichkeit und tiefer Dankbarkeit empfangen und so mancher gab den letzten Schluck Wasser, um ihn den Einsatzkräften anbieten zu können."

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Im Verlauf des Sonnabends sollten die zurückgeführten Fahrzeuge und Geräte auf Funktion und Zustand überprüft werden. "Diese Maßnahmen sind sehr personalintensiv und zeitaufwändig", heißt es. "Sie werden von den diensthabenden Wachabteilungen der Berufsfeuerwehr sowie der Abteilung Technik durchgeführt."

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