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Dresdnerin am Gipfel des Kilimandscharos: "Ich hatte kein Glücksgefühl"

Eine Jugenderinnerung, ein engagierter Chef, die Frage nach dem Sinn des Lebens und die Liebe zu Kindern - all das treibt Connie Wagner zu einem besonderen Grenzgang. Wie die Dresdnerin den Kilimandscharo bestieg.

Von Nadja Laske
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Ihre Wanderschuhe hat Connie Wagner gründlich geputzt und das Leder gefettet. Doch noch immer haften Spuren des Staubes an ihnen, durch den die 39-Jährige gegangen ist.
Ihre Wanderschuhe hat Connie Wagner gründlich geputzt und das Leder gefettet. Doch noch immer haften Spuren des Staubes an ihnen, durch den die 39-Jährige gegangen ist. © Marion Doering

Dresden. Eitel Sonnenschein. Hoch über dem Gebirge gleißende Strahlen und ein strahlendes Lächeln auf Connies Gesicht. "Ich sehe auf jedem Foto vollkommen glücklich aus", sagt sie. Dabei kennt sie die Wahrheit ihrer Miene bei maximaler Anstrengung.

Die zeigt abgrundtiefe Erschöpfung und kann den Tränen nahe sein. Dort am Berg hat Connie Wagner ihre größte Grenzerfahrung gemacht, eine, die sie weder wiederholen noch missen will.

Mit ihrer Expedition versieht sie die magische Zahl 5.895 mit einer neuen Einheit. Man kennt sie als Längenangabe für die Höhe des Kilimandscharos. Doch seit die Dresdnerin das Massiv bezwungen hat, steht jeder Höhenmeter für einen Euro. Exakt so viel Geld sammelt Connie, um Kindern Wege zu ebnen, die sie möglichst hoch hinausführen.

5.895 Meter am Kilimandscharo, 5895 Euro für Kinder

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