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Dresden

Dynamo-Randale: Weitere Verdächtige stellen sich der Polizei

Damit konnten seit Montag sechs von zwanzig Gesuchten identifiziert werden. Was ihnen vorgeworfen wird.

Nach diesen 14 Männern fahndet die Polizei im Zusammenhang mit den Ausschreitungen am Rudolf-Harbig-Stadion.
Nach diesen 14 Männern fahndet die Polizei im Zusammenhang mit den Ausschreitungen am Rudolf-Harbig-Stadion. © Polizei Dresden

Dresden. Fast vier Monate ist das Dynamo-Aufstiegsspiel her. Im Rudolf-Harbig-Stadion wurde gejubelt, davor kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Dynamo-Anhängern und Polizei. Am Montag haben Staatsanwaltschaft und Polizei die inzwischen vierte Fahndungswelle gestartet. Bis zum Freitag haben sich sechs der mutmaßlichen Randalierer gestellt.

So haben sich zwei Männer im Alter von 60 und 19 Jahren bei den Ermittlern gemeldet, teilte die Polizei am Freitag mit. Bereits am Mittwoch stellten sich vier Männer im Alter von 34, 21, 23 und 46 Jahren. Bei allen sechs handelt es sich um Deutsche.

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Damit werden noch 14 Tatverdächtige gesucht. Ihnen wird im Zusammenhang mit den Ausschreitungen am 16. Mai 2021 am Rudolf-Harbig-Stadion schwerer Landfriedensbruch vorgeworfen. Die Männer stehen im Verdacht, maßgeblich beteiligt gewesen zu sein. Sie sollen als "Flaschen- oder Steinwerfer" im Bereich Lennéstraße und Großer Garten in Erscheinung getreten sein, teilten die Ermittlungsbehörden.

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Die Öffentlichkeitsfahndung beinhaltet unter anderem die Veröffentlichung von Fahndungsplakaten an verschiedenen Orten in Dresden. Staatsanwaltschaft und Polizei erhoffen sich dadurch nähere Hinweise zur Identität der abgebildeten Personen. Nach 60 weiteren Personen ist bereits in den vergangenen Monaten gesucht worden. Viele von ihnen meldeten sich im Anschluss freiwillig bei der Polizei. (SZ)

Hinweise nehmen die Ermittler unter der Rufnummer 0351/4832233 oder per E-Mail unter [email protected] entgegen.

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