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Mitten im Lockdown: Dresdner plant neues Festival

Im Sommer sollen in der Flutrinne mindestens 50.000 Menschen zusammen feiern. So stellt es sich der Macher des Palais-Sommers, Jörg Polenz, vor.

Annika Becher, Michael Claus, Laura Heuer, Jörg Polenz und Katherina Härtel (v.l.) gehen voller Elan an ihr neues Festival.
Annika Becher, Michael Claus, Laura Heuer, Jörg Polenz und Katherina Härtel (v.l.) gehen voller Elan an ihr neues Festival. © Sven Ellger

Dresden. Während coronabedingt zahlreiche Veranstaltungen in diesem und bereits für das kommende Jahr abgesagt werden mussten, kündigen die Macher des Palais-Sommers eine neue Großveranstaltung an.

Im Juli und August kamen den Veranstaltern zufolge insgesamt rund 90.000 Besucher aufs Gelände zwischen Japanischem Palais und Elbe, ein Areal mit Bühne, Gastronomie und ganz viel Platz für Picknickdecken und Yogamatten. Wie viele andere nicht, hatten die Festivalplaner das große Glück, gerade in der Zeit der Lockerung zu spielen, in der mit einigen Hygienemaßnahmen vorübergehend etliches möglich war.

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Nun wollen sie Hoffnung auf bessere Zeiten aussenden. Lange schon existiere die Idee, ein Woodstock-Festival in Dresden zu initiieren. Vom 27. bis 29. August 2021 soll nun in Dresden das "Festival für Demokratie, Kultur und Lebensfreude" stattfinden. Auch ein Name steht bereits fest: Viavoĉo. Das Wort entstammt der internationalen Plansprache Esperanto und bedeutet übersetzt so viel wie "Eure Stimme". Und das ist es auch, worum es bei diesem neuen Festival gehen soll.

Finanzierung über Crowdfunding

Insgesamt 50.000 Gäste erhoffen sich der Palais-Sommer-Initiator Jörg Polenz und sein Team auf dem Veranstaltungsgelände in der Flutrinne Dresden. Dort soll es ein umfangreiches und vielfältiges Kulturprogramm geben. Mehr als 20 deutschlandweit bekannte Bands und über zehn bedeutende Speaker, 15 Schriftsteller und 15 Poetry-Slammer werden auftreten. Auch Workshops, Vorträge sowie Angebote für Kinder und Familien sind geplant.

Tickets können ab Mittwoch, 25. November, 11 Uhr online auf www.viavoco.de erworben werden. Für jedes verkaufte Ticket spenden die Veranstalter ein sogenanntes "Wir-Ticket" an karitative Einrichtungen.

Finanziert werden soll das Festival über eine Crowdfundig-Kampagne, die am 25. November unter www.startnext.com/viavoco-festival startet. Sie endet am 16. Februar. (SZ)

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