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Erstes Mittelalter-Dorf in Dresden gefunden

Wo kürzlich in der Dresdner Friedrichstadt ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt wurde, tauchen nun Relikte aus der Bronzezeit auf. Das Dorf Ostra kehrt zurück - aber nur für kurze Zeit.

Von Nora Domschke
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Thomas Westphalen vom Landesamt für Archäologie zeigt auf dem Gelände des früheren Dresdner Ostravorwerks, was Archäologen dort alles gefunden haben.
Thomas Westphalen vom Landesamt für Archäologie zeigt auf dem Gelände des früheren Dresdner Ostravorwerks, was Archäologen dort alles gefunden haben. © René Meinig

Dresden. In der Dresdner Friedrichstadt bekommen Archäologen in diesen Tagen einen bislang verborgenen Einblick in die Geschichte der Region. Alte Steinmauern, Reste von Keramikgefäßen und vermoderte Holzplatten - all das gibt den Experten Aufschluss darüber, wann, wo und wie auf dem Gebiet der heutigen Friedrichstadt schon vor Jahrhunderten Menschen gelebt haben.

Thomas Westphalen, Leiter der Archäologischen Denkmalpflege in Sachsen, spricht von einer einzigartigen Entdeckung. "Es ist das erste mittelalterliche Dorf, das im Dresdner Stadtgebiet bislang gefunden wurde." Warum die Grabungen überhaupt stattfinden und was mit dem Areal künftig passieren soll.

Wo haben die Archäologen gegraben und warum?

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