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Grüne wollen Treibhausgase reduzieren

Die Fraktion stellt einen Ergänzungsantrag zur Fusion von Drewag und Enso. Die SachsenEnergie soll den Ausstoß bis 2035 auf Null senken.

Die Grünen drängen darauf, dass die Treibhausgase, die das Heizkraftwerk Nossener Brücke noch ausstößt, bis 2035 drastisch gesenkt werden.
Die Grünen drängen darauf, dass die Treibhausgase, die das Heizkraftwerk Nossener Brücke noch ausstößt, bis 2035 drastisch gesenkt werden. © Steffen FŸssel

Dresden. Der Stadtrat entscheidet am Dienstag auf einer Sondersitzung über die Fusion der Stadtwerke Drewag und der Enso Energie Sachsen Ost zur SachsenEnergie. Die Ratsfraktion der Grünen wird am Montag im federführenden Finanzausschuss und am Dienstag auf der Sondersitzung des Stadtrats einen Ergänzungsantrag zur Abstimmung stellen. Der Oberbürgermeister und die in die städtischen Gesellschaften entsandten Aufsichtsrätinnen und Aufsichtsräte sollen verpflichtet werden, auf ein Programm für vollständige Treibhausgasfreiheit der Strom- und Wärmeerzeugung des fusionierten Unternehmens bis 2035 hinzuwirken. Das wird als Dekarbonisierung bezeichnet.

„Wir freuen uns, dass das neue Unternehmen nach dem Konsortialvertrag sich auch dem Ziel des Klimaschutzes verpflichtet. Leider verfolgt die Drewag aber bislang keine klare Dekarbonisierungsstrategie“, erklärt Fraktionschefin Christiane Filius-Jehne. Die bisherige Aufstellung reiche daher nicht aus, um den fortschreitenden Klimawandel in vielleicht noch erträglichem Rahmen zu halten. „Wie die Dresdener Klimaschutzbewegung wollen wir die neue SachsenEnergie verpflichten, eine Strategie zu entwickeln, um die Treibhausgasemissionen bis 2035 auf Null zu reduzieren. Dies gilt vor allem für die jährlich 850.000 Tonnen oder neun Prozent aller Dresdner Emissionen, die das Gaskraftwerk Nossener Brücke ausstößt.“

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Bei der Stadtratsdebatte würden die Grünen darauf bauen, dass die Partner von Grünen und Linken zu ihrem Wort in der Kooperationsvereinbarung vom Dezember 2019 stehen. In der hätten sich die drei Fraktionen auf das gemeinsame Ziel der Klimaneutralität Dresdens bis 2035 verständigt.

„Vom Oberbürgermeister wünsche ich mir, dass er – zum Wohle der Stadt – unsere Position unterstützt. Und die CDU-Fraktion kann mit einer Zustimmung beweisen, dass sie jenseits von Lippenbekenntnissen auch bereit ist, echte Schritte für den Klimaschutz zu gehen“, so die Fraktionschefin.

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