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Dresden

Maredo entlässt fast alle Mitarbeiter

Weil kaum noch Geld in den Kassen ist, hat die insolvente Steakhaus-Kette Maredo fast allen Mitarbeitern gekündigt.

Die ehemalige Filiale der Steakhaus-Kette Maredo am Dresdner Neumarkt, das Unternehmen meldete Insolvenz an.
Die ehemalige Filiale der Steakhaus-Kette Maredo am Dresdner Neumarkt, das Unternehmen meldete Insolvenz an. © Archiv: Jürgen Lösel

Düsseldorf/Dresden. Die insolvente Steakhaus-Kette Maredo hat fast allen Mitarbeitern gekündigt. Weil kaum noch Liquidität vorhanden sei für die Zahlung von Löhnen und Gehältern, sei man zu diesem Schritt gezwungen, heißt es in einem Brief der Chefetage an die Belegschaft. Nur eine Rumpftruppe in der Verwaltung arbeitet vorerst weiter. Zuvor hatte das Branchenportal Food Service darüber berichtet.

Maredo hatte im März 2020 Insolvenzantrag gestellt. Von 35 Restaurants wurden 20 zugemacht, etwa die Hälfte der rund 950 Beschäftigten musste gehen. Die coronabedingten Schließungen ab November waren ein weiterer Rückschlag. Die Bitte um Corona-Hilfen schlug der Staat nach Angaben der Steakhaus-Kette aus.

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Die geschlossene Maredo-Filiale am Dresdner Neumarkt wurde vergangenen Sommer von Janet und Maik Kosiol übernommen, die auch das Italienische Dörfchen, das Brunetti und die Elbterrasse Wachwitz führen. Sie eröffneten an dieser Stelle das "Zum Schwan". Der Name erinnert daran, dass bereits 1740 der damalige Hausbesitzer Johann Christoph Kiesel in den beiden Vorgängerbauten die Gastwirtschaft "Zum Weißen Schwan" einrichtete.

Eine zweite Filiale der Steakhaus-Kette Maredo gibt es in Dresden am Dr.-Külz-Ring. Sie ist - wie all Gastronomie-Betriebe derzeit - aufgrund des Lockdowns geschlossen.

Die Gastronomie ist von den Folgen der Pandemie stark getroffen, auch andere Unternehmen sind unter Druck - Maredo-Konkurrent Vapiano ging 2020 ebenfalls in die Insolvenz. (dpa/SZ)

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