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Mehrere Fluchtversuche: 33-Jähriger rast der Dresdner Autobahnpolizei davon

Ein Autofahrer flieht vor einer Kontrolle der Autobahnpolizei. Er fährt auf der A 13 in zwei Richtungen, um zu entkommen. Auch bei seiner Festnahme weigert er sich noch vehement.

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Ein 33-jähriger Autofahrer ist auf der Autobahn 13 vor einer Polizeikontrolle geflohen. Weit gekommen ist er jedoch nicht.
Ein 33-jähriger Autofahrer ist auf der Autobahn 13 vor einer Polizeikontrolle geflohen. Weit gekommen ist er jedoch nicht. © Symbolfoto: Rene Meinig

Dresden. In der Nacht zu Sonntag haben Polizisten der Autobahnpolizei einen Autofahrer gestellt, der zuvor mit einem Kastenwagen vor einer Kontrolle geflohen war. Beamte wollten den Vito in Lauchhammer kontrollieren. Der Fahrer drückte jedoch aufs Gas und fuhr über die A 13 in Richtung Dresden.

Nachdem der 33-Jährige in Dresden-Neustadt gewendet hatte, fuhr er wieder in Richtung Berlin und an der Anschlussstelle Marsdorf ab. Mehrere Funkstreifenwagen der Dresdner Autobahnpolizei und Brandenburger Beamte stoppten schließlich den Wagen. Bei einem weiteren Fluchtversuch fuhr der 33-Jährige gegen einen Streifenwagen. Den Sachschaden gibt die Polizei mit 6.500 Euro an.

Die Polizisten nahm den 33-jährigen Fahrer fest. Dieser wehrte sich gegen die Festnahme, verletzte aber niemanden. Er stand unter dem Einfluss von Alkohol. Ein Test ergab einen Wert von über einem Promille.

Gegen den polnischen Fahrer wurde eine Blutentnahme angeordnet und sein Führerschein sichergestellt. Er muss sich nun unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. (SZ/juj)