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Dresden

Migranten ohne Einreiseerlaubnis in Dresden aufgefunden

Die Bundespolizei hat mehrere Gruppen unerlaubt eingereister Personen im Dresdner Norden festgestellt. Es werden Zeugen gesucht.

Die Bundespolizei hat mehrere Menschen irakischer Herkunft, die unerlaubt eingereist waren, in Dresden gefunden.
Die Bundespolizei hat mehrere Menschen irakischer Herkunft, die unerlaubt eingereist waren, in Dresden gefunden. © Symbolbild: lausitznews.de

Dresden. Im Großraum Klotzsche hat die Bundespolizei am Dienstag kurz nach 7 Uhr 35 Menschen ohne Einreiseerlaubnis aufgefunden. Einige Männer und Frauen fielen einer Streife auf, da sie nicht witterungsangemessen angezogen waren, Plastiktüten mit sich trugen und nicht zielgerichtet durch die Straßen liefen, teilte die Bundespolizei am Dienstagmittag mit.

Nach kurzer Suche fanden die Beamten weitere Personen, darunter zwei Kinder im Alter von unter fünf und zehn Jahren. Es handelt sich bei den Männern, Frauen und Kindern um Staatsangehörige aus dem Irak. Keine der Personen war verletzt oder unterkühlt. Die größte Personengruppe wurde am Nesselgrundweg, Kleingruppen im Bereich Königsbrücker Landstraße / Wolgaster Straße sowie im Umfeld des Bahnhofes Dresden-Klotzsche festgestellt. Sie wurden nach erfolgter straf- und aufenthaltsrechtlicher Bearbeitung in Erstaufnahmeeinrichtungen untergebracht.

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Da bei ihnen weißrussische Einreisestempel auf den Pässen festgestellt wurden, ist auch die Möglichkeit der Involvierung von Schleusern Teil der Ermittlungen. Genaue Angaben dazu, wie die Männer, Frauen und Kinder in Dresden angekommen sind, kann die Bundespolizei noch nicht machen; das ist Teil der Untersuchungen. (SZ)

Zur Aufklärung der Schleusung, bittet die Bundespolizei Dresden um Ihre Mithilfe:

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