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Nach Lkw-Unfall: Verkehr auf der A17 rollt wieder

Wer am Dienstagmorgen auf der Autobahn zwischen Pirna und Dresden unterwegs war, musste deutlich mehr Zeit einplanen. Das hatte einen guten Grund.

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Weil die Feuerwehr ausgelaufenen Diesel von der Fahrbahn entfernen musste, war die A17 in Richtung Dresden etwa drei Stunden dicht. Autofahrer fanden sich in einem Megastau gefangen.
Weil die Feuerwehr ausgelaufenen Diesel von der Fahrbahn entfernen musste, war die A17 in Richtung Dresden etwa drei Stunden dicht. Autofahrer fanden sich in einem Megastau gefangen. © Roland Halkasch

Dresden/Pirna. Es ist kurz vor halb sieben. Zwischen Pirna und der Landeshauptstadt herrscht plötzlich kein Weiterkommen. Eine kilometerlange Warteschlange wächst heran. Auf den Umleitungsstraßen geht es immer schleppender vorwärts.

Was war passiert? Beim Spurwechsel auf Höhe der Anschlussstelle Dresden-Prohlis krachte ein rumänischer Sattelzug seitlich mit einem Audi A4 zusammen. Dabei landete der Pkw an der Mittelleitplanke. Der linke Dieseltank des Lasters riss auf.

Da sich beim Eintreffen der Rettungskräfte auslaufender Sprit bereits über einen Großteil der Fahrbahn verteilt hatte, wurde die Schnellstraße kurzerhand gesperrt. Die Feuerwehr reinigte den Unfallort. Außerdem verhinderten die Kameraden, dass weiterer Kraftstoff ins Erdreich gelangte.

Glück im Unglück: Wie die Polizei inzwischen mitteilte, wurde weder der 18 Jahre alte Audi- noch der 46-jährige Lasterfahrer bei dem Zusammenstoß verletzt. Sie schätzt den Schaden auf rund 33.000 Euro.

Einem Sprecher zufolge konnte kurz vor 11 Uhr die Sperrung der Richtungsfahrbahn aufgehoben werden. Daraufhin rollte der Verkehr allmählich wieder an. Ermittlungen zur Unfallursache sind angelaufen. (SZ)