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Neubau am Dresdner Postplatz im Sommer fertig

Die Fenster sind schon in die Mary-Ann-Apartments am Dresdner Postplatz eingebaut. Allerdings werden die Wohnungen ihren Preis haben.

Die Kräne sind verschwunden. Der Bau der Mary-Ann-Apartments am Postplatz geht dem Ende entgegen.
Die Kräne sind verschwunden. Der Bau der Mary-Ann-Apartments am Postplatz geht dem Ende entgegen. © Foto: Rene Meinig

Dresden. Der Postplatz füllt sich zusehend. Viele Neubauten sind fertig, bei einem weiteren nähern sich die Arbeiten dem Ende. Die Consus RE AG errichtet dort die Mary-Ann-Apartments. Die beiden Kräne im neuen Komplex zwischen Freiberger und Annenstraße sind verschwunden. Alle Fenster sind bereits eingebaut und der Innenhof fertiggestellt.

Vor drei Jahren stand dort noch das bis 1981 errichtete Fernmeldezentrum zwischen Annen- und Freiberger Straße. Bis Anfang 2019 war der sechsstöckige Komplex mit ferngesteuerten Abbruchrobotern und einem 40-Tonnen-Bagger abgebrochen worden.

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Gleich danach begann die CG-Gruppe, die im März vergangenen Jahres von der Consus RE AG übernommen wurde, einen siebengeschossigen Neubau zu errichten. Damit wurde eine Arbeitsgemeinschaft der Firmen Züblin und Wolff & Müller beauftragt.

So sah das Fernmeldezentrum während des Abrisses im Frühjahr 2018 aus.
So sah das Fernmeldezentrum während des Abrisses im Frühjahr 2018 aus. © SZ/Peter Hilbert

In den Mary-Ann-Apartments entstehen 191 Ein- bis Fünfraumwohnungen, die zwischen 45 und 120 Quadratmeter groß werden. Im Erdgeschoss sind eine Gaststätte und ein Supermarkt geplant, im ersten Stock Büros. In den fünf darüber liegenden Etagen werden Wohnungen ausgebaut. Die Tiefgarage mit ihren 262 Stellplätzen erstreckt sich vom Untergeschoss über drei Ebenen bis zum ersten Stock. Bewohner haben dort die Möglichkeit, sich ein Auto beim Carsharing-Anbieter Teilauto zu mieten.

Consus investiert rund 72 Millionen Euro für das Großprojekt. Es wurde bereits Ende 2017 an die Bayerische Versorgungskammer verkauft.

Dieses Foto zeigt die Fläche der künftigen Mary-Ann-Apartments kurz nach dem Baubeginn Anfang 2019
Dieses Foto zeigt die Fläche der künftigen Mary-Ann-Apartments kurz nach dem Baubeginn Anfang 2019 © René Meinig

In Spitzenzeiten arbeiteten über 100 Handwerker an den Mary-Ann-Apartments. Derzeit wird die Fassade gestaltet, indem Betonfertigteile vorgehangen werden. Vor allem sind die Handwerker jetzt innen aktiv. So verlegen Bodenleger Beläge und Installateure montieren Sanitär- sowie Heizungsanlagen.

Noch im Sommer dieses Jahres sollen die Wohnungen übergeben werden. Geplant ist, dass im vierten Quartal im Erdgeschoss ein Lidl-Markt öffnet. Weitere Einzelheiten teilt die Consus RE AG nicht mit, die seit Monaten keinerlei Anfragen mehr beantwortet.

Die Mieter bekommen viel Komfort. Jeder von ihnen hat in dem u-förmigen Komplex zwei Balkone, einen zur Straße und einen weiteren zum begrünten Innenhof. Etwa ein Viertel der Wohnungen wird komplett barrierefrei. Sie werden zudem mit Küchen und Garderoben teilweise möbliert sein. In den beiden obersten Geschossen werden 39 Maisonette-Wohnungen über zwei Etagen entstehen.

Allerdings hat das Wohnen in den Mary-Ann-Apartments auch seinen Preis. Sie werden sich aber am Mietspiegel orientieren, hatte Consus im vergangenen Jahr mitgeteilt. In der benachbarten Residenz am Postplatz, die auch die CG-Gruppe als Consus-Vorgänger errichtet hat, liegen die Kaltmieten zwischen 12,50 und 15 Euro. Beispielsweise ist dort für eine 48 Quadratmeter große Anderthalb-Zimmer-Wohnung mit Einbauküche eine Warmmiete von 850 Euro zu zahlen.

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