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Schwimmbäder: Oben ohne in Dresdner Bädern erlaubt

Die Dresdner Bädergesellschaft hat ihre Regeln geändert. Nun gibt es eine Neuerung zur Kleiderordnung.

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Erlaubt ist, was gefällt in den Dresdner Bädern. Das gilt für die Frage "Oben mit" oder "Oben ohne".
Erlaubt ist, was gefällt in den Dresdner Bädern. Das gilt für die Frage "Oben mit" oder "Oben ohne". © PR/Dresdner Bäder GmbH

Dresden. Die Hüllen dürfen fallen, überall und fast alle. Die Verantwortlichen der Dresdner Bäder formulieren das zwar anders, komplizierter, aber nichts anderes bedeutet der entsprechende Passus in ihrer Hausordnung. Dort steht: "Der Aufenthalt in den Nassbereichen ist nur in angemessener Badebekleidung gestattet. Dabei muss die Badekleidung lediglich die primären Geschlechtsmerkmale vollständig bedecken."

Das heißt im Klartext: "Oben ohne" ist erlaubt, nicht nur in den FKK-Bädern der Stadt, sondern in alle Dresdner Bädern. "Mit der Neuerung reagiert die Dresdner Bäder GmbH auf die gesellschaftliche Entwicklung in Bezug auf die Sensibilität für die sogenannte Geschlechtergerechtigkeit und der damit verbundenen Forderung nach Gleichbehandlung", erklärt Sprecher Lars Kühl. Andere Badbetreiber, die diese Anpassung bereits umgesetzt haben, hätten bisher von einer geringen Resonanz darauf berichtet und kaum von negativen Erfahrungen.

Wer will, darf also ab sofort "Oben ohne" überall baden, vorausgesetzt, die restliche Badebekleidung entspricht der Norm. Kühl fügt hinzu, dass diese Lockerung natürlich bedeutet, dass weiterhin die "übliche Badebekleidung" genutzt werden darf - also Bikini, Badeanzug, Burkini, Tankini, Badehose, Aqua-Shirt und ähnliches. Dabei dürfe auch die Brust bedeckt werden, "egal ob Frau oder Mann". (SZ/csp)