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Viel Schnee in Dresden zum Wochenende

In der Landeshauptstadt Dresden schneite es seit Freitagmittag heftig. Der Wetterdienst warnt zudem vor Glatteis.

Schneefall am Blauen Wunder: Schön anzusehen, aber gefährlich für die Dresdner Autofahrer.
Schneefall am Blauen Wunder: Schön anzusehen, aber gefährlich für die Dresdner Autofahrer. © SZ/Fabian Deicke

Dresden. In Dresden hatte es am Freitagmittag begonnen, stark zu schneien. Anhaltende dicke Flocken hatten die Stadt innerhalb weniger Stunden mit einer weißen Decke überzogen.

Bereits seit 4.52 Uhr war der Winterdienst auf den Straßen unterwegs. Insgesamt 52 Mitarbeiter in 41 Fahrzeugen kümmerten sich zunächst um die Hauptverkehrsadern, teilte die Stadtverwaltung am Freitagvormittag mit.

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Dort sollte auch angesichts der weiteren Wetteraussichten gestreut werden, um Glätte zu vermeiden. Der Winterdienst bleibe mit einer zweiten Schicht bis 21 Uhr im Einsatz hieß es.

Mehrere Unfälle auf den Autobahnen

Währenddessen warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) weiterhin vor Glatteis. Der Grund: In Dresden hatte es zuvor seit dem Vormittag leichten Schneeregen gegeben. Auf den Autobahnen und im Stadtgebiet haben sich unter anderem aufgrund der Witterungsbedingungen bereits mehrere Unfälle ereignet.

Auf der A4 in Richtung Görlitz herrschte zwischen der Ausfahrt Dresden-Altstadt und dem Dreieck Dresden-Nord über Stunden Gefahr durch mehrere ungesicherte Unfallstellen auf allen Fahrstreifen. Erst am frühen Freitagnachmittag war alles wieder frei.

Auf der A4/A17 Richtung Prag kam es am Freitagvormittag zwischen der Raststätte Dresdner Tor Süd und Dresden-Gorbitz zu einem Unfall auf dem mittleren Fahrstreifen. In der Gegenrichtung auf gleicher Höhe kollidierten gleich drei Fahrzeuge auf dem rechten Fahrstreifen. Hier war über Stunden die rechte Fahrspur gesperrt.

Auf der Meißner Straße zwischen Cossebaude und Weistropp gab es am Nachmittag einen Busunfall aufgrund von Schneeglätte. Die Weistropper Straße war außerdem aufgrund von Glätte nicht passierbar, teilte die Polizei mit.

Es bleibt winterlich

Die Temperaturen in Dresden schwankten am Freitag zwischen Null und drei Grad, Schneefall und Regen wechselten sich ab. In der nacht und in den frühen Morgenstunden ziehen Sturmböen mit Geschwindigkeiten von 44 bis 66 Stundenkilometern über Dresden hinweg.

Am Sonnabend wird es nochmal frostiger, ab 10 Uhr vormittags sind dann auch Temperaturen von zwei Grad unter dem Gefrierpunkt möglich. Es schneit bis in die Mittagszeit, so die Prognosen, dann erwartet die Dresdner ein durchgehend grauer Himmel über der Stadt.

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Am Sonntag müssen sich die Dresdner warm anziehen: Die Temperaturen sinken tagsüber auf minus sechs, nachts sogar auf minus neun Grad. Allerdings klart es auf, ab Mittags scheint die Sonne fast wolkenlos. (SZ/dkr)

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