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Stadtweit zu hören: AC/DC-Konzerte in Dresden

Jeweils rund 70.000 Zuschauer feierten bei den beiden Dresdner AC/DC-Konzerten in der Rinne - und auch anderswo in der Stadt hörten viele mit. Ein Meteorologe hatte das Phänomen bereits bei den Rammstein-Konzerten erklärt.

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Jeweils rund 70.000 Zuschauer feierten bei den beiden Dresdner AC/DC-Konzerten in der Rinne.
Jeweils rund 70.000 Zuschauer feierten bei den beiden Dresdner AC/DC-Konzerten in der Rinne. © Jürgen Lösel

Dresden. An die 70.000 Fans feierten am Sonntag und noch einmal am Mittwoch, als AC/DC in der Dresdner Flutrinne auf der Bühne stand. Am Mittwoch in der untergehenden Sonne, am Sonntag bei Regen.

Teilhaben konnten an dem Konzert aber nicht nur diejenigen, die ein Ticket gekauft hatten: Wie bereits bei den vier Rammstein-Konzerten im Mai, war die Musik auch dieses Mal stadtweit zu hören. So berichten zum Beispiel Leserinnen und Leser aus Pieschen, aus der Radeberger Vorstadt, aus Bühlau und aus der Äußeren Neustadt, dass sie die Musik am Abend hören konnten.

Wie sich der Schall verteilt und warum die Musik wo zu hören ist, hatte Matthias Mauder, Professor für Meteorologie an der TU-Dresden, nach den Rammstein-Konzerten gegenüber Sächsische.de erklärt. So sei die Schallausbreitung in einer klaren Nacht am weitesten. Auch die Windstärke und -richtung spielten dabei eine Rolle. Neben dem Wetter beeinflussten darüber hinaus andere Faktoren die Schallwirkung, beispielsweise die Tonlage der Band. (SZ)